Devisen
Euro gibt Gewinne zum Pfund wieder ab

Der Euro hat am Montag zum britischen Pfund in der Spitze 0,7 Prozent zugelegt. Auslöser war die Erwartung, ein Hauspreis-Index werde eine weitere Abkühlung des Marktes für Wohnimmobilien anzeigen. Im Handelsverlauf gab es dann aber Entwarnung.

FRANKFURT. Der Sektor war den Daten zufolge im Dezember stärker gewachsen als erwartet. Zudem stiegen die Fabrikpreise so stark wie zuletzt 1991. Am Nachmittag kostete ein Euro mit 74,53 Pence etwa so viel wie am Freitag.

Auch zum Dollar zeigte sich der Euro am Montagnachmittag kaum verändert bei 1,4496 Dollar. Weder die Aussagen von Jean-Claude Trichet (siehe Anleihen) noch von Axel Weber, der in einem Zeitungsinterview Interview auf weiter bestehende Inflationssorgen hinwies, gaben der europäischen Gemeinschaftswährung dauerhaft Auftrieb.

Eine klare Bewegung gab es hingegen bei der slowakischen Krone. Sie gewann zum Euro 0,8 Prozent auf 33,284 Kronen. Offiziellen Zahlen zufolge lag die Inflation in der Slowakei im Januar so niedrig, dass das Land in diesem Punkt die Kriterien zur Euro-Einführung 2009 erfüllen dürfte. Der australische Dollar legte 0,8 Prozent zu auf 1,6064 australische Dollar je Euro. Die Bank of Australia hob in ihrem vierteljährlichen Bericht die Inflationsprognose an, worauf Händler Wetten auf eine weitere Zinserhöhung erhöhten.

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