Devisen Euro gibt nach – Kanadischer Dollar gewinnt

Der Euro hat am Freitag anfängliche Kursgewinne nicht gehalten. Bis zum späten Nachmittag fiel die Gemeinschaftswährung auf 1,1865 US-Dollar und kostete damit einen halben Cent weniger als am Morgen.
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Der Kurs der europäischen Gemeinschaftswährung legt am Freitag zu. Quelle: Reuters
Euro

Der Kurs der europäischen Gemeinschaftswährung legt am Freitag zu.

(Foto: Reuters)

FrankfurtAm Morgen hatte der Euro zunächst noch eine ganz andere Richtung eingeschlagen und war bis auf 1,1940 Dollar gestiegen. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs schlussendlich auf 1,1885 (Donnerstag: 1,1849) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8414 (0,8440) Euro.

Robuste Konjunkturdaten konnten den Euro vor dem Wochenende nicht stützen. Die Industriestimmung im Währungsraum, gemessen am Einkaufsmanagerindex, stieg im November auf den höchsten Stand seit 17 Jahren. Nur einmal seit Beginn der Erhebung der Kennzahl im Jahr 1997 war die Stimmung besser. Der amerikanische Dollar erhielt am Nachmittag Rückenwind durch solide Daten vom Immobilienmarkt, wodurch der Euro belastet wurde.

Das sind die außergewöhnlichsten Geldscheine der Welt
Gewinner 2007: Schottland
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Der schottische Geldschein entspricht einem Wert von 50 Pfund und wurde von Stuart Rost entworfen. Zu sehen ist ein Portrait des schottischen Dichters und Schriftstellers Walter Scott, gezeichnet von Henry Raeburn im Jahr 1822. Die innovative Darstellung und das traditionelle und gleichzeitig moderne Design überzeugten die Jury der IBNS.

(Quelle: www.theibns.org)

Gewinner 2008: Samoa
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Im Jahr 2008 wählte die Jury der IBNS Samoas 20-Tala-Banknote zum Geldschein des Jahres. Der auffallend gelb-goldene Geldschein mit innovativem Sicherheitschip hebt sich deutlich von anderen Noten ab. Anstelle eines Portraits einer Berühmtheit sind auf dem Schein ein Wasserfall, eine nationale Blume und ein seltener Vogel abgebildet. Mit dem Geldschein soll Samoas natürliche Umwelt gewürdigt werden.

(Quelle: www.theibns.org)

Gewinner 2009: Bermuda
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Die zwei-Dollar Note aus Bermuda beeindruckt mit einer Kombination aus den zarten Farbtönen hellblau und hellgrün sowie Flieder. Im Fokus der Banknote ist der Bermuda-Blauvogel „Sialia sialis“ sowie der Uhrenturm von Dockyard abgebildet. Neben dem Design wurden die trotz des geringen Geldschein-Wertes künstlerischen Sicherheitseigenschaften gewürdigt.

(Quelle: www.theibns.org)

Gewinner 2010: Uganda
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Der 50.000 Schilling zählende Schein zeigt in Erdtönen den Umriss einer Landkarte Ugandas sowie eine Familie in traditioneller Kleidung, die im tropischen Urwald ein Wahrzeichen der ugandischen Unabhängigkeit in die Luft hebt. Eine Gorilla-Familie auf der Rückseite steht für die wilde Natur des Landes. Den Schein entwarf die Bank of Uganda selbst.

(Quelle: www.theibns.org)

Gewinner 2011: Kasachstan
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Die 10.000-Tenge-Banknote entwarf der britische Banknotenhersteller De La Rue in Kooperation mit der Nationalbank von Kasachstan. Umgerechnet ist der Geldschein rund 53 Euro wert und wurde 30 Millionen Mal gedruckt. Die vorherrschenden dunkelblauen und violetten Farbtöne zeigen das Denkmal von Kazak Eli mit fliegenden Tauben. Ebenfalls zu sehen ist der Präsidentenpalast des Landes.

(Quelle: www.theibns.org)

Gewinner 2012: Kasachstan
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Kasachstan verteidigt den Titel des schönsten Geldscheins auch im Jahr 2012: Der 5.000-Tenge-Schein fasziniert mit seinen lebhaft rötlich-orangen Farbtönen. Zu sehen ist eine Landkarte des Landes, eine Berglandschaft sowie das nationale Denkmal der Unabhängigkeit. Umgerechnet ist der Schein ungefähr 25 Euro wert.

(Quelle: www.theibns.org)

Gewinner 2013: Kasachstan
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Aller guten Dinge sind drei: Auch im Jahr 2013 kürt die International Bank Note Society einen Geldschein aus Kasachstan zum schönsten Geldschein des Jahres. Der Schein entspricht einem Wert von 1.000 Tenge. In warmen Erdtönen sind auf Pferden reitende Krieger der Turkvölker abgebildet.

(Quelle: www.theibns.org)

Deutliche Gewinne verbuchte am Freitag der kanadische Dollar. Gegenüber seinem US-Pendant ging es um mehr als ein Prozent nach oben. Auslöser waren robuste Zahlen vom kanadischen Arbeitsmarkt. Im November baute die Wirtschaft wesentlich mehr Stellen auf als erwartet. Zudem fiel die Arbeitslosenquote auf weniger als sechs Prozent. Die Notenbank Kanadas hatte bereits vor einigen Monaten mit Zinsanhebungen begonnen. Sie ist damit eine der wenigen Notenbanken, die der US-Zentralbank Fed auf deren Straffungskurs folgen.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,88115 (0,87985) britische Pfund, 133,70 (133,08) japanische Yen und 1,1691 (1,1699) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde in London am Nachmittag mit 1275,50 (1280,20) Dollar gefixt.

  • dpa
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  • Verehrter Herr Maidan, ihre Idee mit den Webstühlen hat Substanz, denn in der EU haben die Arbeitslosen nicht einmal Aussicht auf einen mit menschlicher Arbeitskraft bewegten Webstuhl, die wurden bekanntermaßen abgebaut.

    Das Lied von den schlesischen Webern

    Heinrich Heine
    Heinrich Heine und seine Zeit
    Im düstern Auge keine Träne,
    Sie sitzen am Webstuhl und fletschen die Zähne:
    Deutschland, wir weben dein Leichentuch,
    Wir weben hinein den dreifachen Fluch -
    Wir weben, wir weben!

    Ein Fluch dem Gotte, zu dem wir gebeten
    In Winterskälte und Hungersnöten;
    Wir haben vergebens gehofft und geharrt,
    Er hat uns geäfft und gefoppt und genarrt -
    Wir weben, wir weben!

    Ein Fluch dem König, dem König der Reichen,
    Den unser Elend nicht konnte erweichen,
    Der den letzten Groschen von uns erpresst,
    Und uns wie Hunde erschiessen lässt -
    Wir weben, wir weben!

    Ein Fluch dem falschen Vaterlande,
    Wo nur gedeihen Schmach und Schande,
    wo jede Blume früh geknickt,
    Wo Fäulnis und Moder den Wurm erquickt -
    Wir weben, wir weben!

    Das Schifflein fliegt, der Webstuhl kracht,
    Wir weben emsig Tag und Nacht -
    Altdeutschland, wir weben dein Leichentuch,
    Wir weben hinein den dreifachen Fluch -
    Wir weben, wir weben!

  • Eigentlich müsste es jetzt für europäische Investoren ein guter Moment sein, in US-amerikanische Firmen einzusteigen. Die von Trump geschädigte US Wirtschaft wird den Zufluss einer harten Währung aus einem reichen Wirtschaftsraum dringend benötigen. Unter Trump wird US-Arbeit zum Schnäppchen für internationale Investoren. Wer weiß, vielleicht schafft es das Land zum Billiglohnland und die US-Arbeiter können bald an Webstühlen sitzen wie in Bangladesh?

  • Von der Dollarschwäche profitieren auch Kryptowährungen. Zugegeben, der Trend bei Bitcoin wird bald zuende sein, dafür fängt er aber bei BitcoinCash und Vertcoin gerade erst an.

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