Devisen
Euro gibt weiter nach

Die europäische Gemeinschaftswährung setzt zum Wochenstart den Trend der vergangenen sieben Tag fort und verliert leicht an Wert. Die Ukraine wirkt ebenso wie eine mögliche Lockerung der EZB-Geldpolitik weiterhin belastend.
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FrankfurtDer Kurs des Euro hat am Montag an die Verluste der vergangenen Woche angeknüpft. Am Morgen stand die Gemeinschaftswährung bei 1,3120 Dollar und damit etwas tiefer als am Freitagabend. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Freitagmittag auf 1,3188 (Donnerstag: 1,3178) Dollar festgesetzt.

Der Konflikt in der Ukraine spielt nach Einschätzung von Devisenexperten weiter eine Rolle. Außerdem spekuliert der Markt laut Lutz Karpowitz von der Commerzbank auf eine weitere Lockerung der Geldpolitik der EZB.

Es sei aber sehr unwahrscheinlich, dass Notenbankchef Mario Draghi bereits auf der bevorstehenden Zinssitzung an diesem Donnerstag Beschlüsse über ein mögliches Kaufprogramm von Anleihen zur Ankurbelung der lahmenden Konjunktur verkünden werde.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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