Devisen
Euro gibt zum Dollar weiter nach

Der Euro hat seine Abwärtsbewegung zum Dollar am Dienstag mit einem Kursverlust von mehr als zwei Prozent fortgesetzt. Zeitweise wurden nur 1,3313 Dollar für den Euro gezahlt und damit rund drei US-Cent weniger als am Vorabend.

FRANKFURT. „Der Euro hatte nicht den besten Start ins Neue Jahr“, sagte Devisenstratege Simon Derrick von der Bank of New York Mellon Corp. „Es gibt einfach sehr viele Anzeichen, dass die EZB die Leitzinsen aggressiv senken wird. Der Konjunkturausblick im Euroraum ist schließlich nicht besser als die Aussichten in Großbritannien oder den USA.“

Die Wirtschaftskraft von Industrie und Dienstleistungssektor im Euroraum ist im Dezember weiter gesunken, wie ein Index des Forschungsinstituts Markits zeigte. Inflationsdaten für die Region deuten derweil daraufhin, dass die europäischen Währungshüter mehr Spielraum für Zinssenkungen haben. Die Verbraucherpreise waren im Dezember nur noch 1,6 Prozent über dem Niveau im Vorjahreszeitraum. Die Teuerung lag damit erstmals seit August 2007 unterhalb der tolerierten Inflationsobergrenze von zwei Prozent.

Das Pfund Sterling erholte sich weiter. Erstmals seit drei Wochen war der Euro schon für rund 91 Pence zu haben. Rabobank bezeichnet die britische Währung angesichts des Zinsausblicks im Euroraum als „überverkauft“.

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