Devisen
Euro hält sein Kursniveau zum US-Dollar

Der Euro wurde am Montag zum Dollar weiter in der Nähe eines Dreiwochen-Hochs gehandelt. Druck für den Euro brachten zeitweise die US-Daten zum Verkauf von Häusern aus Bestand. Demnach war die Zahl verkaufter Objekte im Januar weniger stark gefallen als erwartet.

FRANKFURT. Am Nachmittag notierte die Gemeinschaftswährung knapp behauptet bei 1,4814 Dollar. Der ungarische Forint profitierte von der Entscheidung, den Wechselkurs-Korridor zum Euro aufzugeben. Er kletterte in der Spitze 2,3 Prozent auf 258,25 Forint je Euro. Beobachter gehen davon aus, dass die Zentralbank in Budapest angesichts der schwachen Konjunktur den Inflationsdruck durch eine Aufwertung der Landeswährung dämpfen will.

Größter Gewinner unter den wichtigen Devisen war der Kanada-Dollar. Es wurde spekuliert, die Währung werde ihren Zinsvorsprung zum US-Gegenpart halten. Zudem näherte sich Gold seinem jüngsten Rekordwert und Öl hielt sich in der Nähe der 100-Dollar-Marke. Dies kommt der Exportwirtschaft des Rohstofflandes zugute. Japanischer Yen und Schweizer Franken verloren, da Anleger Zins-Spekulationsgeschäfte zulasten der Niedrigzinswährungen eingingen. Ermutigt wurden sie durch die steigenden Kurse an den Aktienmärkten sowie die Aussicht auf eine Rettung des Anleihe-Versicherers Ambac (siehe Aktienmarkt).

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