Devisen
Euro hält sich nahe der 1,25-Dollar-Marke

Der Euro hat sich am Freitag vor einer mit Spannung erwarteten Rede des US-Notenbankchefs Ben Bernanke in der Nähe von 1,25 US-Dollar gehalten.
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FrankfurtDamit konnte die Gemeinschaftswährung die kräftigen Verluste vom Vortag nach kritischen Äußerungen des slowakischen Ministerpräsidenten Robert Fico zur Zukunft der Eurozone vorerst nicht wettmachen. Im frühen Handel stand der Euro bei 1,2498 Dollar. Am Vortag hatte die Europäische Zentralbank (EZB) den Referenzkurs noch auf 1,2544 (Mittwoch: 1,2545) Dollar festgesetzt.
„Die Rede Ben Bernankes beim Notenbanktreffen im amerikanischen Jackson Hole steht heute im Mittelpunkt des Interesses“, sagte Devisenexperte Ralf Umlauf von der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba). Wie vor zwei Jahren könnte der Zentralbankchef das Treffen nutzen, um eine Ausweitung der Anleihekäufe durch die US-Notenbank anzukündigen. Die Spekulationen hierüber hätten seit dem letzten Sitzungsprotokoll der US-Notenbank zugenommen. Viele Ratsmitglieder hatten sich für eine „ziemlich bald“ erfolgende zusätzliche Lockerung der Geldpolitik ausgesprochen.
Zuletzt hatten aber auch zahlreiche Experten die Einschätzung vertreten, dass es in Jackson Hole wohl keine neuen Hinweise auf ein neues Staatsanleihekaufprogramm der US-Notenbank geben wird. Als Begründung für diese Erwartung wurden eine Reihe von zuletzt positiven Konjunkturdaten aus den USA genannt. Vor allem auf dem Immobilienmarkt hätten sich vermehrt Anzeichen einer Besserung der Lage gezeigt.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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