Devisen + Rohstoffe
Devisen: Euro hält sich nahe seines Acht-Monats-Hochs

Der Eurokurs hat sich am Freitag wegen anhaltender Sorgen um Ungleichgewichte in der US-Wirtschaft nahe seines Acht-Monats-Hochs behauptet. Die Gemeinschaftswährung kostete am Morgen 1,2 606 Dollar, nachdem sie am Vortag mit 1,2 652 Dollar auf den höchsten Stand seit 25.

dpa-afx FRANKFURT. Der Eurokurs hat sich am Freitag wegen anhaltender Sorgen um Ungleichgewichte in der US-Wirtschaft nahe seines Acht-Monats-Hochs behauptet. Die Gemeinschaftswährung kostete am Morgen 1,2 606 Dollar, nachdem sie am Vortag mit 1,2 652 Dollar auf den höchsten Stand seit 25. Februar gestiegen war. Ein Dollar war zuletzt 0,7 929 Euro wert. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Donnerstag auf 1,2 606 (Mittwoch: 1,2 590) Dollar festgesetzt.

Experten erwarten angesichts der hohen Defizite in Leistungsbilanz und Staatshaushalt der USA eine weitere Aufwertung des Euro. Einige Devisenanalysten halten einen Anstieg über die Marke von 1,30 Dollar für möglich. Die USA benötigen einen hohen Zufluss von ausländischen Investitionen, um dieses Zwillingsdefizit zu finanzieren. Zuletzt waren die ausländischen Kapitalzuflüsse aber auf das niedrigste Niveau seit knapp einem Jahr gesunken und hatten die Dollar-Abwertung eingeleitet.

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