Devisen
Euro hält sich über 1,50 Dollar

Der Euro hat sich zu Wochenbeginn trotz leichter Kurseinbußen über der Marke von 1,50 Dollar gehalten. Am späten Montagnachmittag kostete die Gemeinschaftswährung 1,5 030 Dollar und damit etwas weniger als am Morgen.

HB FRANKFURT. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Mittag auf 1,5 023 (Freitag: 1,4 918) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,6 656 (0,6 703) Euro.

"Der Euro ist heute vor allem von den schwachen Aktienmärkten belastet worden", sagte Devisenexperte Ralf Umlauf von der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba). Marktbeherrschendes Thema sei nach wie vor der finanziell angeschlagene Golf-Staat Dubai. "Die Sorgenfalten haben sich aber etwas geglättet, nachdem mehrere Zentralbanken aus der Region Hilfen in Aussicht gestellt haben." Vergangene Woche hatte die hochverschuldete staatliche Investmentgesellschaft "Dubai World" ihre Gläubiger um Zahlungsaufschub gebeten und damit für große Verunsicherung an den Finanzmärkten gesorgt.

"Zur Stabilisierung haben am Nachmittag auch neue US-Konjunkturdaten beigetragen", sagte Umlauf. So war der Chicago-Einkaufsmanagerindex als regionales Stimmungsbarometer im November zur Überraschung von Experten gestiegen. Die Kennzahl gilt als Indikator für den wichtigen nationalen ISM-Einkaufsmanagerindex, der an diesem Dienstag ansteht.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,91 155 (0,90 910) britische Pfund , 129,77 (129,20) japanische Yen und 1,5 071 (1,5 064) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde in London am Nachmittag mit 1 175,75 (1 104,00) Dollar gefixt. Der Kilobarren kostete 24 936,20 (24 916,20) Euro.

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