Devisen
Euro-Händler warten auf EZB-Signale

Wann steigt die EZB in Staatsanleihekäufe ein? Diese Frage stellen sich nicht nur Anleger, sondern auch Devisenhändler. Dafür werten Experten alle EZB-Signale aus – doch davon gibt es heute wenig.
  • 0

Frankfurt/MainDer Euro hat sich am Freitag zunächst nur wenig bewegt. Die Devisenmärkte blicken vor allem auf Hinweise, wann die Europäische Zentralbank (EZB) mit dem Ankauf von Staatsanleihen ihre Geldpolitik noch weiter lockert, hieß es aus dem Handel. Die Gemeinschaftswährung notierte am Morgen bei 1,2390 US-Dollar und damit etwas weniger als am Vortag. Die EZB hatte den Referenzkurs am Donnerstag auf 1,2428 Dollar festgesetzt.

Das beherrschende Thema auf den Devisenmärkten ist weiterhin der Zeitpunkt, zu dem die EZB in umfassende Staatsanleihekäufe einsteigt. Viele Experten erwarten dies für das erste Quartal des kommenden Jahres. Am Donnerstag wurden jedoch Daten bekannt, nach denen die Preise in Frankreich mit 0,2 Prozent im November überraschend stark rückläufig waren. Damit könnte laut Beobachtern die EZB zu schnellerem Handeln gezwungen sein, um eine Deflation in der Eurozone zu verhindern.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Devisen: Euro-Händler warten auf EZB-Signale"

Alle Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%