Devisen
Euro holt Tagesverluste wieder auf

Vor dem Hintergrund enttäuschender Konjunkturnachrichten in Europa und in den USA hat der Dollar-Kurs zum Euro gestern um das Vortagesniveau gependelt. Am Nachmittag wurden knapp über 1,41 Dollar für den Euro gezahlt, nachdem sich der Kurs zwischenzeitlich der Marke von 1,40 Dollar genähert hatte.

FRANKFURT. Vor dem Hintergrund enttäuschender Konjunkturnachrichten in Europa und in den USA hat der Dollar-Kurs zum Euro gestern um das Vortagesniveau gependelt. Am Nachmittag wurden knapp über 1,41 Dollar für den Euro gezahlt, nachdem sich der Kurs zwischenzeitlich der Marke von 1,40 Dollar genähert hatte. EU-Kommissar Joaquin Almunia warnte, die Europäische Union werde ihre Wachstumsprognose im Wochenverlauf senken. Der Konjunkturausblick sei derzeit "ungewöhnlich unsicher". Die Exporte aus der Bundesrepublik lagen nach Angaben des Statistischen Bundesamtes im Juli saisonbereinigt 1,7 Prozent unter dem Vormonatsniveau. Druck auf das Geschäft brachte die nachlassende Weltkonjunktur.

In den USA bestärkten Daten vom Häusermarkt die Befürchtung, dass sich die Eigenheimkrise noch ausweiten wird. Der Index für die schwebenden Häuserverkäufe fiel im Juli um 3,2 Prozent, wie der Maklerverband NAR mitteilte. Im Juni hatte das Marktbarometer fast sechs Prozent zugelegt. Abwärts ging es für den Euro gegenüber dem Yen. Europas Gemeinschaftswährung notierte zuletzt nur noch bei rund 152 Yen und damit 0,6 Prozent schwächer als am Vortag. Investoren bauten Zinsspekulationsgeschäfte gegen Japans Währung ab. Der Dollar gab gegenüber dem Yen 0,4 Prozent nach auf 107,86.

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