Devisen
Euro in der Defensive

Am Dienstag bleibt die europäische Gemeinschaftswährung zunächst auf dem Stand vom späten Montagabend. Aussagen von EZB-Chef Draghi belasteten den Euro am Montag.
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FrankfurtIn Reaktion auf jüngste Aussagen von EZB-Chef Mario Draghi über potenziell weitere Hilfen für europäische Banken ist der Euro am Dienstag in der Defensive geblieben. Die Gemeinschaftswährung notierte wie schon im späten Vortagesgeschäft um 1,3495 Dollar, nachdem sie in Reaktion auf den Wahlsieg von Bundeskanzlerin Angela Merkel am Montag noch auf 1,3555 Dollar geklettert war.

Draghi hatte am Montagabend während einer Anhörung vor dem europäischen Parlament gesagt, die Zentralbank sei grundsätzlich zu einer neuen Liquiditätsspritze für das europäische Bankensystem bereit. Sollte es nötig werden, um die lockere geldpolitische Ausrichtung der Zentralbank aufrecht zu erhalten, werde die EZB alle zur Verfügung stehenden Instrumente nutzen. „Gelddrucken ist schlecht für den Wechselkurs“, kommentierte die Commerzbank. „Zumindest die latente Drohung steht im Raum.“

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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