Devisen
Euro in Fernost weiter unter Druck

Die Entscheidung der US-Notenbank Federal Reserve gegen weitere Konjunkturhilfen bremst die Entwicklung der Gemeinschaftswährung. Der Euro-Kurs notierte in Asien bei 1,3034 Dollar, Schweizer Franken bei 0,9446 Dollar.
  • 2

TokioDer Euro befand sich auch am Mittwoch im fernöstlichen Handel weiter unter Druck. Die Entscheidung der US-Notenbank Federal Reserve, zunächst keine weitere Konjunkturhilfen anzubieten, halfen der Gemeinschaftswährung nicht auf die Sprünge.

Händler warteten gespannt auf die italienische Bond-Auktion, bei der mit Zinsen von mehr als sieben Prozent gerechnet wurde. Die europäische Einheitswährung wurde mit 1,3034 Dollar gehandelt, nach 1,3027 Dollar im späten New Yorker Handel am Dienstag. Zum Yen legte die US-Währung auf 78,00 Yen zu. Der Schweizer Franken notierte bei rund 0,9446 Franken je Dollar und bei etwa 1,2316 Franken je Euro.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Devisen: Euro in Fernost weiter unter Druck"

Alle Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

  • @ FlashGordon,
    vor allem für den gesamten Euroraum sensationell gut!
    Dadurch werden die Gewinne die Großkonzernen im Euroraum machen wieder im Euroraum reinvestiert.
    Weil dadurch der Import aus Nichteuroländer teurer wird, werden Euroländer mehr eigen Produkte kaufen und weniger importieren.
    Das wird sich auch auf die Arbeitslosigkeit in den Krisenländern mit hoher Arbeitslosigkeit positiv auswirken (Spanien 40% Jugendarbeitslosigkeit) und folglich auch auf die Schulden weil die Sozialausgaben sinken.
    Vor allem deutsche Weltkonzerne, weil stark im Nichteuroausland engagiert, haben ein Interesse daran dass der Euro stark bleibt. Sie können dadurch billig im Nichteuroausland produzieren und den Euroraum damit überfluten, dies mit riesigen Gewinne aber auch zum Nachteil der schwächeren Eurowirtschaften.

  • Na und, und wenn schon !
    Wohl nur ein Problem für jemand der ein iPad aus NY beim Xmas-Shopping (billiger) mitbringen will.
    Für unsere Exportwirtschaft einfach sensationell gut !

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%