Devisen
Euro kann Gewinne nicht verteidigen

Der Euro notiert am Freitagmorgen wieder unter der Marke von 1,28 Dollar. Er kann damit die deutlichen Aufschläge in Reaktion auf die Leitzinssenkung der EZB am Vortag nicht ganz verteidigen.

HB FRANKFURT. Der Euro ist wieder unter 1,28 Dollar gefallen. Charttechnisch bewegt sich das Währungspaar weiter in der breiten Handelsspanne zwischen 1,25 Dollar und 1,30 Dollar.

Händler stellen sich auf ein sehr ruhiges Geschäft bis zur Bekanntgabe der US-Arbeitsmarktdaten für November am Nachmittag ein. Beobachter gehen von sehr schwachen Zahlen aus, nachdem sowohl der ADP-Arbeitsmarktbericht als auch die Arbeitskomponente beim ISM-Index in der laufenden Woche ein düsteres Bild des US-Arbeitsmarktes zeichneten. Ökonomen erwarten einen Rückgang der Zahl der Beschäftigten von 350 000 und einem Anstieg der Arbeitslosenquote auf 6,8 Prozent.

Die Bewegungen an den Devisenmärkten sind im Vorfeld nur schwer zu prognostizieren, da die Entwicklung des Aktienmarktes einen nicht unerheblichen Einfluss auf die Kursfindung haben dürfte. Händler gehen allerdings davon aus, dass bei einem deutlichen

Unterschreiten des prognostizierten Wertes der Dollar gegen den Yen unter Abgabedruck geraten wird. In einem solchen Fall sei mit einem baldigen Test der Marke von 90 Dollar/JPY zu rechnen. Sollten die Daten dagegen besser als erwartet ausfallen, wird das Aufwärtspotenzial des Greenback als begrenzt betrachtet.

Die Feinunze Gold notiert am Morgen bei 767,90 Dollar nach einem Nachmittags-Fixing in London bei 773,25 Dollar.

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