Devisen
Euro kaum verändert

Zum Freitag hin hat sich der Euro nicht besonders viel bewegt. Vorkommnisse in Deutschland machten die Einheitswährung aber gefragt. Der Yen gerät derweil unter Druck.
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FrankfurtDer Euro hat sich am Freitag trotz eines Nackenschlags für die Niederlande über der Marke von 1,36 Dollar gehalten. Nachdem die Ratingagentur S&P der fünftgrößten Euro-Wirtschaft ihre Top-Bonität entzogen hatte, geriet der Euro am Morgen kurz unter Druck. Er erholte sich aber schnell und kostete zuletzt 1,3610 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Donnerstag auf 1,3592 (Mittwoch: 1,3596) Dollar festgesetzt.

Analysten erwarten eine vorläufige Teuerungsrate von 0,8 Prozent nach 0,7 Prozent im Oktober. "Fällt die Teuerung (...) geringer aus, dürften Spekulationen über eine erneute Zinssenkung durch die EZB den Euro belasten", urteilte Commerzbank-Analyst Lutz Karpowitz. Wegen der zuletzt rückläufigen Inflationsdaten hatte die EZB den Leitzins in der Euro-Zone bereits auf das Rekordtief von 0,25 Prozent gesenkt.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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