Devisen
Euro klettert über Marke von 1,49 Dollar

Der Euro hat am Mittwoch die Marke von 1,49 Dollar überwunden und damit ein neues 14-Monats-Hoch erreicht. Anleger stießen die US-Währung ab, nachdem der stellvertretende US-Notenbankchef Donald Kohn signalisiert hatte, dass die Leitzinsen in den USA „längere Zeit“ niedrig bleiben werden.

FRANKFURT. Eine nachlassende Inflation sei „für einige Zeit“ wahrscheinlicher als steigende Preise. „Wer erwartet hatte, dass sie die geldpolitischen Zügel anziehen, wurde enttäuscht“, sagt Devisenstratege Paul Robson von der Royal Bank of Scotland. „Jetzt muss man akzeptieren, dass der Dollar für einige Zeit nachgeben wird.“ In der Spitze wurden für den Euro am Mittwoch 1,4920 Dollar gezahlt - 0,5 Prozent mehr als am Vortag.

Der australische Dollar kletterte auf ein 14-Monats-Hoch zum US-Dollar. Auftrieb brachte neben der Schwäche des Greenback die Nachricht, dass die Eisenerz-Importe Chinas einen Rekordwert erreicht haben. Die US-Währung war am Mittwoch zeitweise schon für 1,0920 australische Dollar zu haben.

Der Yen gewann zu Euro und Dollar leicht an Wert. Japans Notenbank behielt ihren Leitzins unverändert bei 0,1 Prozent. Sie ließ offen, ob sie ihr Kaufprogramm für Unternehmensanleihen beenden wird oder nicht. Der Euro notierte am Nachmittag bei 133,03 Yen, der Dollar bei 89,36 Yen.

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