Devisen
Euro knackt die Marke von 1,31-US-Dollar

Am frühen Nachmittag knackte der Euro die Marke von 1,31 US-Dollar. Ein Grund dafür könnten auch positive Konjunkturdaten gewesen sein.
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Frankfurt Charttechnische Faktoren haben den Euro Börsianern zufolge am frühen Dienstagnachmittag über die Marke von 1,31 Dollar gehievt. Die Gemeinschaftswährung kostete mit 1,3111 Dollar gut einen US-Cent mehr als zum New Yorker Vortagesschluss. „Bei 1,3090 Dollar lag eine wichtige Marke“, sagte ein Händler. Als diese überschritten worden sei, seien diejenigen Anleger, die auf weitere Kursverluste gewettet hätten, gezwungen gewesen, zur Verlustbegrenzung wieder einzusteigen.

Andere Experten sehen die guten Konjunkturdaten als Grund für den Anstieg.

Wie das Wirtschaftsforschungsinstitut Ifo aus München mitteilte, ist das Geschäftsklima im Dezember auf 107,2 Punkte gestiegen, nach einem Wert von 106,6 im November. Es war der zweite Monat in Folge mit höheren Werten. Ökonomen hatten in einer Umfrage der Nachrichtenagentur Bloomberg News einen Rückgang auf 106 Zähler erwartet. "Der Ifo-Index für Deutschland war eine positive Überraschung", sagte Ulrich Leuchtmann, Leiter Währungsstrategie bei der Commerzbank AG in Frankfurt. "Das sind gute Nachrichten für den Euro."

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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