Devisen Euro-Kurs bewegt sich kaum

Im Vergleich zum Vortag hat sich der Euro-Kurs kaum verändert. Am Freitagmorgen wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,0658 US-Dollar gehandelt. Neue Zahlen könnten den Euro im Tagesverlauf allerdings unter Druck setzen.
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Am Donnerstag wurde der Dollar durch Aussagen des US-Präsidenten Donald Trump beflügelt. Der Euro geriet hingegen unter Druck. Quelle: dpa
Euro-Münze auf Dollar-Schein

Am Donnerstag wurde der Dollar durch Aussagen des US-Präsidenten Donald Trump beflügelt. Der Euro geriet hingegen unter Druck.

(Foto: dpa)

Frankfurt/MainDer Kurs des Euro hat sich am Freitag im frühen Handel wenig bewegt. Die europäische Gemeinschaftswährung kostete zuletzt 1,0658 US-Dollar und damit in etwa so viel wie am Vorabend. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatten den Referenzkurs am Donnerstag auf 1,0692 (Mittwoch: 1,0665) Dollar festgesetzt.

Am Vortag hatten Aussagen des US-Präsidenten Donald Trump den Dollar beflügelt und den Euro im Gegenzug unter Druck gesetzt. „Wir werden in den nächsten zwei bis drei Wochen Phänomenales zum Thema Steuern ankündigen“, sagte Trump. Im Wahlkampf hatte er weitreichende Steuersenkungen angekündigt.

Welche Euroscheine Fälscher bevorzugen
Fünf-Euro-Schein
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Es lohnt sich für Fälscher meist nicht, kleines Geld zu kopieren. Vom Fünf-Euro-Schein wurden 2016 nur 625 Blüten gefunden. Er liegt mit einem Anteil von 1 Prozent auf dem letzten Platz in der Falschgeld-Statistik der Bundesbank. Insgesamt konnten 82.150 gefälschte Euro-Scheine aller Größen aus dem Verkehr gezogen werden.

Zehn-Euro-Schein
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Die Zehn-Euro-Banknote machte 4 Prozent der Fälschungen aus (3.487 Stück). Der Schein profitiert davon, dass er seltener auf Echtheit überprüft wird.

Zwanzig-Euro-Schein
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Nach Einführung der 20‑Euro-Banknote der Europa-Serie hat sich die Anzahl der 20‑Euro-Fälschungen nahezu halbiert. Sie liegt nun bei 20.217, das ist genau ein Viertel aller Fälschungen.

Fünfzig-Euro-Schein
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Der 50‑Euro-Schein ist mit einem Anteil von 61 Prozent die im Jahr 2016 am häufigsten gefälschte Banknote in Deutschland (49.938 Blüten). Die Währungshüter hoffen auf die Trendwende durch den runderneuerten Fünfziger, der vom 4. April an unters Volks gebracht werden soll.

Hundert-Euro-Schein
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Nur sieben Prozent der Fälschungen betreffen den 100-Euro-Schein. Hier hat die Bundesbank 5.842 Blüten gezählt. Der beste Weg, um Banknoten zu überprüfen, ist laut Experten der Vergleich mit einem Euro-Schein aus dem Bankautomaten.

Zweihundert-Euro-Schein
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Die Banknote wurde vergangenes Jahr 1.012 Mal gefälscht (ein Anteil von 1 Prozent). Zwei dieser Blüten, die einer deutschen Firma untergejubelt wurden, kamen aus Serbien: Bei der 200-Dinarnote machten sich Fälscher nicht einmal die Mühe, die Motive der entsprechenden Euro-Banknote anzupassen, sondern änderten lediglich den Wert in Euro.

Fünfhundert-Euro-Schein
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Der größte Euro-Schein wurde 1.029 Mal gefälscht (ein Anteil von 1 Prozent). Besonders häufig waren Kopien aus Simbabwe: Bei dem lilafarbenen 500er-Schein der dortigen Landeswährung stimmten zumindest Farbe und Größe. Fälscher motzten den Schein, der umgerechnet gerade einmal gut 1,20 Euro wert ist, mit wenigen Federstrichen zur wertvollsten Euro-Banknote auf. Auch in der Ukraine brachten Kriminelle im vergangenen Jahr etliche dieser Blüten in Umlauf. (Foto: Patrick Pleul/dpa)

Insgesamt bleibt der Handel durch große Verunsicherung geprägt. In der Eurozone sorgen vor allem Diskussionen um weitere Hilfszahlungen an Griechenland sowie der anstehende Präsidentschaftswahlkampf in Frankreich für Verunsicherung. Ein Wahlsieg der Kandidatin des rechtsextremen Front National, Marine Le Pen, könnte für heftige Turbulenzen sorgen, da sie einen Austritt aus dem Euro fordert.

Im weiteren Tagesverlauf richtet sich der Blick zunächst auf Zahlen zur Industrieproduktion in Frankreich und Italien. Analysten rechnen im Monatsvergleich jeweils mit Rückgängen. Die Anleger am Devisenmarkt werden zudem die Daten zur britischen Industrie im Blick behalten. Die jüngste Aufwertung des Pfunds könnte durch einen unerwarteten Produktionsrückgang unterbrochen werden, schreibt Ralf Umlauf, Experte bei der Landesbank Helaba. Am Nachmittag werden in den USA zudem noch Zahlen zu den Einfuhrpreisen veröffentlicht.

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  • dpa
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