Devisen
Euro-Kurs kommt nicht vom Fleck

Der Euro-Kurs trat am Montag auf der Stelle. Selbst die zuversichtlichen Aussagen von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble zur Lage in Griechenland stützten den die Gemeinschaftswährung kaum.
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Frankfurt/MainDer Eurokurs hat sich am Montag nur wenig verändert. Am späten Nachmittag wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,0622 US-Dollar gehandelt. Er lag damit auf dem Niveau aus dem frühen Handel. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,0616 (Freitag: 1,0650) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,9420 (0,9390) Euro.

Die etwas zuversichtlicheren Aussagen von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble zur Lage in Griechenland stützten den Euro kaum. Dieser rechnet nach eigener Aussage mit einer Einigung der bislang zerstrittenen internationalen Geldgeber über weitere Griechenland-Hilfen. „Ich gehe davon aus, dass die Institutionen jetzt eine gemeinsame Position haben“, sagte Schäuble vor einem Treffen der Euro-Finanzminister am Montag in Brüssel. Zudem erwarte er, dass es bei der Zusammenkunft eine Verständigung über die Rückkehr der Kontrolleure nach Athen geben werde. Die am Anleihemarkt gesunkenen Risikoaufschläge für griechische Anleihen zeigen, dass der Markt etwas zuversichtlicher auf Griechenland schaut.

Skeptisch bewertet der Markt jedoch weiter die politische Lage in Frankreich. Verbesserte Umfragewerte für die Chefin des Front National, Marine Le Pen, verhinderten nach Einschätzung von Händlern Kursgewinne beim Euro. Laut Umfragen hat sie den Abstand zu ihren möglichen Konkurrenten bei den französischen Präsidentschaftswahlen im zweiten Wahlgang verringert. Le Pen will den Austritt Frankreichs aus der Eurozone.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,85145 (0,85720) britische Pfund, 120,11 (120,08) japanische Yen und 1,0650 (1,0637) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde in London am Nachmittag mit 1237,30 (1241,95) Dollar gefixt. Ein Kilogramm Gold kostete 36 750,00 (36 760,00) Euro.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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