Devisen
Euro-Kurs nähert sich der Marke von 1,30 Dollar

Der Euro hat sich am Dienstag weiter zum Dollar erholt. Mit einem Kursplus von 1,1 Prozent näherte er sich der Marke von 1,30 Dollar. Auftrieb brachten Umschichtungen von Anlegern, die Gelder aus Dollar und Yen abzogen und auf höher verzinsliche Währungen setzten.

FRANKFURT. Basis dafür waren positive Nachrichten vom US-Immobilienmarkt, die die Risikobereitschaft am Kapitalmarkt erhöhten. Die Zahl der angebahnten Eigenheimkäufe ist im Dezember überraschend um 6,3 Prozent gestiegen. Das Pfund Sterling gab zum Euro weiter nach auf 90,29 Pence. Die Wirtschaftskraft des britischen Bausektors ist im Januar erneut geschrumpft. Dies bestärkte die Erwartung, dass die Bank of England ihren Leitzins am Donnerstag senken wird.

Der ungarische Forint hat in seiner Talfahrt zum Euro ein neues Rekordtief erreicht. Erstmals mussten mehr als 300 Forint für den Euro gezahlt werden – 1,5 Prozent mehr als am Vortag und über elf Prozent mehr als am Jahresanfang. Druck auf den Forint und andere Währungen Osteuropas bringen breite Konjunkturprobleme in der Region. Stratege Nigel Rendell von RBC Capital Markets verweist auf Defizite in den Leistungsbilanzen, Schwierigkeiten in den Bankensystemen und das rapide nachlassende Wirtschaftswachstum. Polens Zloty fiel auf ein 4,5-Jahrestief von 4,61 je Euro.

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