Devisen
Euro-Kurs profitiert von US-Daten

Der Euro hat im Zuge schwacher US-Konjunkturdaten am Dienstag zum Dollar leicht zugelegt. So fiel in den USA das Verbrauchervertrauen im Februar stärker als erwartet. Überraschend schwach präsentierten sich auch der S&P/Case-Shiller Hauspreisindex für Dezember und der Richmond Fed-Produzentenindex für Februar.

FRANKFURT. Der Euro hat im Zuge schwacher US-Konjunkturdaten gestern zum Dollar leicht zugelegt. So fiel in den USA das Verbrauchervertrauen im Februar stärker als erwartet. Überraschend schwach präsentierten sich auch der S&P/Case-Shiller Hauspreisindex für Dezember und der Richmond Fed-Produzentenindex für Februar. Gebremst wurden die Gewinne des Euro durch gleichfalls enttäuschende Daten aus dem Euroraum (siehe Anleihen). Am Nachmittag kostete der Euro 1,2714 Dollar und damit 0,2 Prozent mehr als am Vortag.

Größter Verlierer unter den bedeutenden Währungen war erneut der Yen, der zum Euro bereits den fünften Tag in Folge nachgab. Investoren zufolge büßt die japanische Währung ihren Status als "sicherer Hafen" in der Rezession ein, weil sich die Konjunkturdaten Japans ebenfalls zunehmend eintrüben. So gehen Anleger davon aus, dass der ostasiatische Inselstaat für Januar das größte Handelsdefizit seit 23 Jahren ausweisen wird. Zum Euro verlor der Yen 2,1 Prozent auf 122,65 je Euro.

Der Schweizer Franken gilt nach Einschätzung der Bank UBS hingegen immer noch als sichere Währung. Vor einer Abschwächung des Franken zum Euro müsste sich erst das Anlegervertrauen nachhaltig erholen, so die Analysten. Der Schweizer Franken war zum Euro nahezu unverändert bei 1,4832 je Euro.

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