Devisen

Euro-Kurs schwankt deutlich

Der Euro-Kurs pendelt hin und her. Nachdem er ein neues Halbjahreshoch erreicht hat, setzten Gewinnmitnahmen ein. Für weitere Impulse könnte die Fed sorgen. Es werden Aussagen ranghoher Fed-Mitglieder erwartet.
Update: 12.04.2016 - 16:58 Uhr
Aussagen führender Währungshüter bei der EZB und der Fed sorgen heute für Bewegungen bei den Währungen. Quelle: dpa
Euro und Dollar

Aussagen führender Währungshüter bei der EZB und der Fed sorgen heute für Bewegungen bei den Währungen.

(Foto: dpa)

Frankfurt/MainDer Eurokurs hat am Dienstag deutlich geschwankt und zeitweise den höchsten Stand seit einem halben Jahr erreicht. Im Vormittagshandel war die Gemeinschaftswährung bis auf 1,1465 US-Dollar gestiegen und damit so viel wert wie seit vergangenem Oktober nicht mehr. Am Nachmittag rutschte der Kurs um mehr als einen Cent bis auf 1,1346 Dollar ab. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,1396 (Montag: 1,1390) Dollar festgesetzt.

Nachdem der Eurokurs sein Hoch erreicht hatte, sei es am Devisenmarkt zu Gewinnmitnahmen und einer deutlichen Gegenbewegung gekommen, begründeten Händler die Kursschwankungen. Nach wie vor steht die unterschiedliche Geldpolitik in den USA und der Eurozone im Mittelpunkt des Interesses. Die US-Notenbank Fed steuert auf eine Fortsetzung der Zinswende zu. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis die Zinsen in den USA weiter erhöht werden.

So entsteht der neue 50-Franken-Schein
Enthüllung in Bern
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Der Schweizer Zentralbank-Chef Thomas Jordan (Mitte), sein Vize Fritz Zurbruegg und Ratsmitglied Andrea Maechler präsentierten den neuen Schein am Mittwoch.

Vorder- und Rückseite auf einen Blick
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„Tschuncanta Francs“ – wie immer sind die Schweizer Geldscheine mehrsprachig.

Bald im Geldautomaten
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Ab 12. April kommen die neuen Schweizer Geldscheine in Umlauf. Den Anfang macht der 50-Franken-Schein, die anderen Noten folgen in den kommenden Jahren. Der 20-Franken-Schein ist für Frühjahr 2017 terminiert, alle Noten sollen bis 2019 getauscht sein.

Auch der 1000-Franken-Schein wird runderneuert werden, während der größte Euro-Schein, der 500er, von der Europäischen Zentralbank zur Disposition gestellt worden ist.

Lange Verzögerung
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Das Bild zeigt die Gestaltung des neuen Scheins am PC. Der Produktionsprozess war jedoch von großen Pannen geprägt. Ursprünglich hatten die ersten neuen Scheine schon 2010 in Umlauf gebracht werden sollen.

Blick ins Geldschein-Atelier
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Ein Grund für die jahrelange Verspätung sei die aufwendige Sicherheitstechnik gewesen, die die neuen Bank-Noten enthalten sollten. Die Integration dieser Sicherheits-Merkmale in einen Massendruck habe sich als komplizierter als erwartet herausgestellt, so die Schweizerische Nationalbank (SNB).

Globus
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Zu den Sicherheitsmerkmalen zählt der Globus, der auf allen Scheinen der mittlerweile 9. Franken-Banknotenserie gleich zweimal aufgebraucht sein wird.

Das Besondere. Eine der Erdkugeln kann nur unter UV-Licht erkannt werden, sie leuchtet dann hell auf. Über den zweiten Globus bewegt sich ein goldener Bogen, wenn man den Geldschein kippt.

Weitere Sicherheitsmerkmale
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Mehr als ein Dutzend Sicherheitsmerkmale nennt die SNB, dazu zählen: Elemente, die beim Kippen erscheinen oder ihre Farbe ändern; ein transparentes Schweizerkreuz - solche Fenster gelten als besonders schwer zu fälschen; erhabene Aufdrucke wie die auf jedem Schein gezeigte Hand; zwei Wasserzeichen und aufgedruckte Mikroschrift.

Dagegen hält die EZB trotz einer immer stärkeren Kritik aus Deutschland an ihrer Niedrigzinspolitik fest. In einem Zeitungsinterview nahm Bundesbankpräsident Jens Weidmann EZB-Präsident Mario Draghi gegen Kritiker in Schutz und rügte den Versuch, die Notenbank unter Druck zu setzen. Die Kritik widerspreche dem Prinzip der Unabhängigkeit der Notenbank. Bereits am Morgen hatte der französische Notenbankpräsident und EZB-Ratsmitglied Francois Villeroy de Galhau die lockere Geldpolitik verteidigt. Die niedrigen Leitzinsen stünden im Einklang mit dem Mandat der Preisstabilität.

  • dpa
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