Devisen Euro-Kurs steigt

Im Vergleich zum Vortag ist der Euro-Kurs leicht gestiegen. Am Dienstagmorgen überschritt die Gemeinschaftswährung wieder die Marke von 1,06 US-Dollar. Neue Konjunkturdaten können am Dienstag für neue Impulse sorgen.
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Erst unverändert, dann schwächer. Quelle: Jens Büdpa
Euro-Kurs

Erst unverändert, dann schwächer.

(Foto: Jens Büdpa)

Frankfurt/MainDer Kurs des Euro ist am Dienstag gestiegen. Am Morgen stand die Gemeinschaftswährung bei 1,0616 US-Dollar, nachdem sie in der vergangenen Nacht noch mit Kursen knapp unter der Marke von 1,06 Dollar gehandelt worden war. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuletzt am Montagnachmittag auf 1,0629 Dollar festgesetzt.

Marktbeobachter sprachen von einer Gegenbewegung, nachdem der Euro zuletzt durch politische Unsicherheiten in der Eurozone und eine angekündigte Steuerreform in den USA unter Druck geraten war. Ein etwas schwächer als erwartet ausgefallenes Wirtschaftswachstum in Deutschland konnte den Euro-Kurs nicht nennenswert bewegen.

Welche Euroscheine Fälscher bevorzugen
Fünf-Euro-Schein
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Es lohnt sich für Fälscher meist nicht, kleines Geld zu kopieren. Vom Fünf-Euro-Schein wurden 2016 nur 625 Blüten gefunden. Er liegt mit einem Anteil von 1 Prozent auf dem letzten Platz in der Falschgeld-Statistik der Bundesbank. Insgesamt konnten 82.150 gefälschte Euro-Scheine aller Größen aus dem Verkehr gezogen werden.

Zehn-Euro-Schein
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Die Zehn-Euro-Banknote machte 4 Prozent der Fälschungen aus (3.487 Stück). Der Schein profitiert davon, dass er seltener auf Echtheit überprüft wird.

Zwanzig-Euro-Schein
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Nach Einführung der 20‑Euro-Banknote der Europa-Serie hat sich die Anzahl der 20‑Euro-Fälschungen nahezu halbiert. Sie liegt nun bei 20.217, das ist genau ein Viertel aller Fälschungen.

Fünfzig-Euro-Schein
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Der 50‑Euro-Schein ist mit einem Anteil von 61 Prozent die im Jahr 2016 am häufigsten gefälschte Banknote in Deutschland (49.938 Blüten). Die Währungshüter hoffen auf die Trendwende durch den runderneuerten Fünfziger, der vom 4. April an unters Volks gebracht werden soll.

Hundert-Euro-Schein
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Nur sieben Prozent der Fälschungen betreffen den 100-Euro-Schein. Hier hat die Bundesbank 5.842 Blüten gezählt. Der beste Weg, um Banknoten zu überprüfen, ist laut Experten der Vergleich mit einem Euro-Schein aus dem Bankautomaten.

Zweihundert-Euro-Schein
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Die Banknote wurde vergangenes Jahr 1.012 Mal gefälscht (ein Anteil von 1 Prozent). Zwei dieser Blüten, die einer deutschen Firma untergejubelt wurden, kamen aus Serbien: Bei der 200-Dinarnote machten sich Fälscher nicht einmal die Mühe, die Motive der entsprechenden Euro-Banknote anzupassen, sondern änderten lediglich den Wert in Euro.

Fünfhundert-Euro-Schein
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Der größte Euro-Schein wurde 1.029 Mal gefälscht (ein Anteil von 1 Prozent). Besonders häufig waren Kopien aus Simbabwe: Bei dem lilafarbenen 500er-Schein der dortigen Landeswährung stimmten zumindest Farbe und Größe. Fälscher motzten den Schein, der umgerechnet gerade einmal gut 1,20 Euro wert ist, mit wenigen Federstrichen zur wertvollsten Euro-Banknote auf. Auch in der Ukraine brachten Kriminelle im vergangenen Jahr etliche dieser Blüten in Umlauf. (Foto: Patrick Pleul/dpa)

Im weiteren Handelsverlauf stehen zahlreiche weitere Konjunkturdaten auf dem Programm. Unter anderem könnten Daten zum Wirtschaftswachstum in der Eurozone und die Konjunkturerwartungen des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) für neue Impulse sorgen.

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  • dpa
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