Devisen
Euro-Kurs zieht an

Am Devisenmarkt bleibt die Geldpolitik in den USA das Hauptthema. Viele Marktteilnehmer rechnen mit der Verschiebung der US-Zinswende ins kommende Jahr. Vor diesem Hintergrund steigt der Euro.

Frankfurt/MainDer Euro hat am Montag an die Kursgewinne der vergangenen Woche angeknüpft und weiter leicht zugelegt. Am Morgen wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,1370 US-Dollar gehandelt und damit etwas höher als am Freitagabend. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuletzt am Freitagmittag auf 1,1362 Dollar festgesetzt.

Am Devisenmarkt bleibt die Geldpolitik in den USA das beherrschende Thema. Trotz jüngster Aussagen von Mitgliedern der US-Notenbank Fed, die auf eine erste Zinserhöhung noch im laufenden Jahr hindeuten, rechnen viele Marktteilnehmer mit einer Verschiebung der Zinswende ins kommende Jahr.

„Die Worte hör' ich wohl - allein, mir fehlt der Glaube“, kommentierte Devisen-Experte Ulrich Leuchtmann von der Commerzbank die Stimmung unter den Anlegern. Die vorherrschende Einschätzung, dass die Fed mit der ersten Zinserhöhung nach der schweren Wirtschafts- und Finanzkrise bis ins kommende Jahr warten wird, hatte den Dollar zuletzt belastet und dem Euro im Gegenzug Auftrieb verliehen

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur
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