Devisen
Euro-Kurs zieht deutlich an

Erleichterung über die Einigung auf strengere Bankenregeln und robuste Konjunkturdaten aus China haben dem Euro am Montag neuen Schwung verliehen. Die Gemeinschaftswährung stieg bis auf 1,2870 Dollar.
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HB FRANKFURT. Der Euro nimmt allmählich wieder Kurs auf die Marke von 1,30 Dollar. Die Gemeinschaftswährung verteuerte sich am Montag bis zum Nachmittag Nachmittag 1,2870 Dollar. Das waren 1,3 Prozent mehr als am Freitag. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,2801 (Freitag: 1,2725) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7812 (0,7859) Euro.

Die Einigung auf strengere Regeln für Geschäftsbanken („Basel III“) sorge für Klarheit, sagte Devisenexperte Thomas Amend von HSBC Trinkaus. Dies habe dem Euro geholfen. Zudem hätten die am Wochenende veröffentlichten Konjunkturdaten aus China gezeigt, dass die angepeilte Abkühlung der dortigen Wirtschaft unter Kontrolle bleibe.

In der laufenden Woche sieht Amend vor allem Stimmungsindikatoren im Fokus. Allerdings dürften diese keinen überragenden Einfluss haben. Daher rechnet der Experte nicht mit einer spektakulären Woche. In den nächsten Tagen könnte sich der Markt wegen gegenläufiger Effekte unter dem Strich neutral entwickeln. So stehe Europa mit Blick auf die Konjunktur zwar besser da als die USA. Der Euro könnte aber durch Unsicherheiten angesichts der Probleme in Griechenland und Irland belastet werden.

Zu anderen wichtigen Währungen hatte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,83120 (0,82340) britische Pfund, 107,69 (106,84) japanische Yen und 1,2991 (1,3020) Schweizer Franken festgelegt. Der Preis für eine Feinunze Gold wurde in London am Nachmittag mit 1243,75 (1246,50) Dollar gefixt. Der Kilobarren Gold kostete 30 950,00 (31 230,00) Euro.

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