Devisen
Euro legt im Fernosthandel zu

Fed-Chef Ben Bernanke hat angekündigt, weiter an der extrem lockeren Geldpolitik festhalten zu wollen, selbst wenn die Arbeitslosenquote unter den Schwellenwert sinkt. Der Euro legte dadurch zum Dollar leicht zu.
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SingapurDer Euro hat am Mittwochmorgen zugelegt. Äußerungen von US-Notenbankchef Ben Bernanke setzten den Dollar unter Druck, im Gegenzug profitierte der Euro. Im asiatischen Handel stieg die Gemeinschaftswährung auf bis zu 1,3577 Dollar, zuletzt waren es noch 1,3540 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Dienstagmittag auf 1,3502 (Montag: 1,3517) Dollar festgesetzt.

Die Federal Reserve dürfte noch lange an ihrer lockeren Geldpolitik festhalten. Fed-Chef Bernanke stellte in der Nacht zum Mittwoch abermals klar, dass die Notenbank ihren Leitzins auch nach einer Rückführung der milliardenschweren Anleihekäufe keineswegs sofort anheben werde. Selbst wenn die Arbeitslosenquote unter den Schwellenwert von 6,5 Prozent falle, von dem an die Fed eigentlich über Zinsanhebungen nachdenken will, könnte der Leitzins noch längere Zeit bei null liegen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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