Devisen
Euro legt sechsten Handelstag in Folge zu

Wegen der Konjunkturflaute in China sorgen sich erste Experten und Anleger, dass die US-Notenbank ihre Zinswende doch noch verschieben könnte. Auf dem Devisenmarkt wendet sich das Blatt daher derzeit zugunsten des Euro.
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FrankfurtDer Euro ist am Mittwoch den sechsten Handelstag in Folge gestiegen. Am Morgen stand die Gemeinschaftswährung bei 1,1084 US-Dollar und damit etwas höher als am Vorabend. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuletzt am Dienstagmittag auf 1,1055 Dollar festgesetzt.

Händler erklärten die Kursgewinne beim Euro unter anderem mit der Sorge der Anleger, dass die US-Notenbank ihre erste Zinserhöhung seit fast zehn Jahren wegen einer Konjunkturflaute in China verschieben könnte. Noch rechnen viele Experten im September mit der Zinswende in den USA. Zuvor hatte die Aussicht auf steigende Zinsen in den USA und eine weiter extrem lockere Geldpolitik in der Eurozone den Euro stark belastet.

Nach Einschätzung der Expertin Antje Praefcke von der Commerzbank sorgt aber auch die Einigung auf ein neues Hilfsprogramm für Griechenland für Auftrieb beim Euro. Ihrer Einschätzung nach werden die nun anstehenden Abstimmungen in nationalen Parlamenten der Eurozone zum Hilfspaket kein Selbstläufer werden.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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