Devisen
Euro legt wieder etwas zu

Der Euro hat am Dienstag wieder etwas Boden gegenüber dem Dollar gutmachen können. Händlern zufolge gab es keine fundamentalen Gründe für den Anstieg. „Wir haben sehr volatile Märkte, das zuckt im Moment alles ein bisschen“, sagte ein Devisenhändler.

HB FRANKFURT. Insgesamt wurde der Handel als „dünn und technisch geprägt“ beschrieben. „Das hat zur Folge, dass der Euro bei größeren Beträgen stärker springt“, sagte ein weiterer Händler.

Nachdem die Gemeinschaftswährung am Morgen noch um den Vortageswert von rund 1,4650 Dollar gehandelt wurde, stieg sie bis zum Nachmittag auf bis zu 1,4764 Dollar. Die EZB ermittelte den Referenzkurs mit 1,4741 (Montag 1,4666) Dollar. Im Referenzkursverfahren der Banken EuroFX wurde der Kurs des Euro mit 1,4730 (1,4647) Dollar festgelegt.

Unterstützt wurde der Dollar zunächst davon, dass die US-Regierung ein Rettungspaket für von der Subprime-Krise betroffene Kreditnehmer ankündigte. Dieses soll Immobilienbesitzer vor stark steigenden Zinsen bei zweitklassigen Hypotheken schützen und damit ein Überschwappen der Probleme aus der Finanzbranche auf die Realwirtschaft verhindern.

„Das sind zweifelhafte Pläne, die den freien Markt aushebeln. Nach einer Bedenkzeit wird sich dies auch im Dollarkurs auswirken“, erwartet Carsten Fritsch, Devisenanalyst bei der Commerzbank. Deshalb werde der Euro bald schon wieder die Marke von 1,50 Dollar in den Blick nehmen. „Der Dollar-Ausblick ist mit einer Reihe von negativen Vorzeichen versehen“, schreiben auch Helaba-Analysten. So gebe es nach wie vor Sorgen, dass die US-Wirtschaft in eine Rezession abgleitet.

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