Devisen
Euro legt zu, Aussie auch

Einige Daten lenken den Währungskurs, die deutschen Arbeitsmarktzahlen treiben den Euro, die steigende Inflation ebenfalls. Denn die EZB verliert Spielraum in der Zinspolitik. Überraschende Zahlen kommen aus Australien.
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FrankfurtDer Euro hat am Donnerstag gegenüber dem Dollar zugelegt. Am Vormittag wurden für einen Euro 1,3603 Dollar gezahlt, 0,2 Prozent mehr als am Mittwoch.

In Sachsen lag die Inflation im November bei 1,4 Prozent, während Volkswirte mit 1,1 Prozent gerechnet hatten. Der erste Anstieg bei der Teuerung seit fünf Monaten dämpft Spekulationen, dass die Europäische Zentralbank ihre Geldpolitik weiter lockert. Auch in Spanien fiel die Inflation höher aus als erwartet. Am Nachmittag stehen zudem Daten zur deutschen Inflation an.

„Die Inflationszahlen aus Sachsen haben den Euro deutlich nach vorne gebracht”, sagte Eimear Daly, Devisenmarktanalystin bei Monex Europe in London. „Je hartnäckiger die deutsche Inflation ist, desto höher ist die Hürde für weitere Lockerungsmaßnahmen der EZB, daher haben wir eine deutliche Bewegung beim Euro-Dollar-Wechsel gesehen.”

Am Donnerstag steht eine Reihe wichtiger Wirtschaftszahlen an. Veröffentlicht werden unter anderem Daten zur Geld- und Kreditentwicklung im Euro-Währungsraum, Zahlen vom deutschen Arbeitsmarkt und mehrere Frühindikatoren. In den USA bleibt es hingegen ruhig, dort wird „Thanksgiving“ gefeiert.

Der Schweizer Franken gewann gegenüber dem Euro 0,1 Prozent auf 1,2312 je Euro. In Relation zum Dollar war die eidgenössische Währung 0,3 Prozent fester bei 90,51 Rappen je Dollar.

Ein unerwarteter Anstieg der Unternehmensinvestitionen brachte dem australischen Dollar Schub. Im dritten Quartal stiegen die Investitionen um 3,6 Prozent, während Volkswirte einen Rückgang um 1,2 Prozent erwartet hatten. Der Aussie legte zum Euro um 0,4 Prozent zu und gewann zum Dollar um 0,7 Prozent.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
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Bloomberg 
Bloomberg / Nachrichtenagentur

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