Devisen
Euro legt zu

Der Euro hat am Montag bei überwiegend ruhigem Handel leicht zugelegt. Mit Spannung erwarteten Investoren Äußerungen der Chefin der US-Notenbank vor dem US-Kongress.
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FrankfurtAm späten Nachmittag kostete der Euro 1,3620 US-Dollar und damit etwas mehr als am Morgen. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs gegen Mittag auf 1,3627 (Freitag: 1,3595) Dollar festgelegt. Der Dollar kostete damit 0,7338 (0,7356) Euro.

Starke Impulse durch Konjunkturdaten gab es zum Wochenstart nicht. Schwache Zahlen zur Industrieproduktion im Euroraum blieben ohne große Wirkung, weil die nationalen Daten bereits bekannt waren. Zumindest etwas profitierte der Euro von der guten Stimmung an den europäischen Börsen. Die Nervosität der Anleger von vergangener Woche, als Sorgen um die portugiesische Bank BES in ganz Europa zu spüren waren, sei vermutlich ein Ausreißer ohne große Ansteckungsgefahren gewesen, meinen Experten der italienischen Großbank Unicredit.

Nach wie vor dominierten die Zentralbanken das Marktgeschehen, heißt es in einem Kommentar des Bankhauses Metzler. In dieser Woche wird sich die Führung der vier größten Notenbanken der Welt zu Wort melden. Den Anfang macht am Montagabend EZB-Chef Mario Draghi. Am Dienstag folgen Janet Yellen, Vorsitzende der US-Notenbank, und Mark Carney, Chef der Bank of England. In Asien wird sich Notenbankchef Haruhiko Kuroda nach der Sitzung der Bank of Japan der Presse stellen. Es wird allgemein erwartet, dass die Zentralbanken ihren lockeren Kurs fortsetzen.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,79660 (0,79410) britische Pfund, 138,29 (137,75) japanische Yen und 1,2139 (1,2143) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde in London mit 1306,00 (1335,00) Dollar gefixt. Ein Kilogramm Gold kostete 30 690,00 (31 040,00) Euro.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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