Devisen
Euro legt zum Pfund deutlich zu

Der Euro hat am Mittwoch deutlich zum britischen Pfund zugelegt. Das Pound Sterling litt zum einen unter den Kursverlusten an den Aktienmärkten, zum anderen unter einem erneuten Anstieg der Arbeitslosenzahlen. Im Mai gab es in Großbritannien den dritten Monat in Folge mehr Arbeitslose.

FRANKFURT. Der Verband Confederation of British Industry rechnet zudem mit einem weiteren Anstieg auf 3,03 Millionen Arbeitslose bis zum zweiten Quartal 2010. Dazu kam die Veröffentlichung des Protokolls der Sitzung der Bank of England vom 4. Juni. Die Zinsentscheider beschlossen einstimmig, ihr Wertpapierkaufprogramm weiter zu führen, da noch keine Auswirkungen erkennbar seien. Ein Euro kostete 85,25 Pence, zum Dollar verlor das Pfund 0,9 Prozent auf 1,6269 Dollar.

Der Euro legte zum Dollar leicht zu auf 1,3872 Dollar. In den USA sind die Verbraucherpreise auf Jahressicht deutlich zurückgegangen (siehe Anleihen), was Zinserhöhungen der Notenbank unwahrscheinlicher werden lässt. Händler sehen eine Chance von 50 Prozent, dass die Fed im Dezember ihren Benchmarksatz um mindestens einen viertel Prozentpunkt anhebt, verglichen mit 64 Prozent vor einer Woche.

Bei der norwegischen Krone sorgte eine überraschende Leitzinssenkung auf 1,25 Prozent zwischenzeitlich für Verluste.

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