Devisen Euro mit Verlusten

Im Vergleich zum Pfund muss der Euro am Freitag kräftig abgeben – auf den tiefsten Stand seit 19 Monaten. Auch der Ausblick bleibt gedämpft. Das liegt auch an der Zinspolitik der britischen Notenbank.
Update: 13.06.2014 - 13:40 Uhr Kommentieren
Noch bleibt der Euro von der Krise im Irak unbebührt. Quelle: dpa

Noch bleibt der Euro von der Krise im Irak unbebührt.

(Foto: dpa)

FrankfurtDer Euro hat am Freitag im Mittagshandel zum Yen fester notiert. Die Devise gab leicht zum Dollar und kräftig zum Pfund ab. Die Gemeinschaftswährung lag zuletzt bei 1,3539 Dollar um 0,1 Prozent tiefer.

Helaba-Analyst Ralf Umlauf sieht aber weiterhin Abwärtspotenzial für den Euro. „Der fundamentale und technische Ausblick des Euro bleibt gedämpft und ein Test der Unterstützung um 1,3500 ist weiterhin möglich”, schrieb er in einer Einschätzung am Morgen.

In der Eurozone veröffentlichten heute einige Länder die endgültigen Verbraucherpreise für Mai. Dabei gab es kaum Überraschungen bei den Revisionen. In den USA stehen im Verlauf außerdem noch die Erzeugerpreise für Mai an.

Zum Yen lag der Euro nach den Verlusten der vergangenen vier Tage deutlich im Plus. Marktteilnehmer spekulierten vor der Sitzung der japanischen Zentralbank über mögliche weitere Konjunkturmaßnahmen. Die Gemeinschaftswährung notierte zuletzt 0,2 Prozent höher bei 138,17 Yen.

Zum Pfund verlor der Euro allerdings kräftig und erreichte den tiefsten Stand seit 19 Monaten. Mark Carney, der Governeur der Bank of England, hatte zuletzt gesagt, dass die britische Notenbank ihre Zinsen früher anheben könnte, als Investoren erwarten. Zuletzt lag das Pfund gegenüber 30 der 31 Hauptwährungen im Plus.

Der Franken war bei 1,2170 Euro wenig verändert. Der Dollar notierte bei 89,89 Rappen. Damit war der Franken gegenüber dem Dollar um 0,1 Prozent fester.

  • Bloomberg
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