Devisen
Euro nach Berg- und Talfahrt im Plus

Nach einem bewegten Handelstag mit vielen Auf und Abs stabilisiert sich der Euro bei 1,13 US-Dollar. Im Mittelpunkt standen erneut steigende Anleihezinsen in den Eurostaaten und die Griechenlandfrage.
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FrankfurtDer Euro hat sich am Mittwoch nach einer Berg- und Talfahrt über der Marke von 1,13 US-Dollar stabilisiert. Am Nachmittag wurde der Euro mit 1,1315 Dollar gehandelt nachdem er zwischenzeitlich bis auf 1,1386 Dollar gestiegen war. Im frühen Handel hatte der Euro noch unter der Marke von 1,13 Dollar notiert. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1279 (Dienstag: 1,1249) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8866 (0,8890) Euro.

Beflügelt wurde der Euro erneut durch den Anstieg der Verzinsung von Staatsanleihen aus der Eurozone. „Die Renditeentwicklung dominiert derzeit das Geschehen am Devisenmarkt“, sagte Stephan Rieke, Devisenexperte von der BHF-Bank. Die zehnjährige Bundesanleihe warf erstmals seit neun Monaten wieder mehr als ein Prozent ab. Auch in anderen Euroländern stiegen die Marktzinsen weiter an, so dass Anlagen in der Gemeinschaftswährung attraktiver werden.

„Die Entwicklung an den Anleihemärkten überlagert auch die noch immer ungelöste Griechenlandfrage“, sagte Rieke. Eine schnelle Einigung zwischen Athen und seinen Geldgebern zeichnete sich nicht ab.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,72840 (0,73540) britische Pfund, 138,69 (139,56) japanische Yen und 1,0486 (1,0465) Schweizer Franken fest.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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