Devisen
Euro nach US-Wahl etwas schwächer

Der wahrscheinliche Wahlsieg von US-Präsident George W. Bush ist nach Ansicht von Händlern nicht von großer Bedeutung. Der Euro notiert in eine Spanne zwischen 1,2650 bis 1,2750 Dollar.

HB DÜSSELDORF. Es gebe keine Anzeichen für eine Trendwende, sagte ein Devisenhändler. Der Handel sei am Mittwochmorgen noch sehr ruhig. Wichtig sei, dass das Ergebnis eindeutig ausfalle und es keine Unregelmäßigkeiten wie vor vier Jahren gebe. Stützend für den Dollar sei nach wie vor der etwas leichtere Ölpreis.

Im Laufe der Wahlnacht fiel der Euro unter 1,27 Dollar. Die Gemeinschaftswährung kostete im frühen Handel 1,2664 Dollar. Ein Dollar war damit 0,7892 Euro wert. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Dienstag noch auf 1,2705 Dollar festgesetzt.

Das Risiko für den Dollar ist nach Einschätzung von Devisenstratege Robert Rennie von Westpac Banking geringer geworden. Anleger hatten sich in erster Linie vor einer längeren Auseinandersetzung um das Wahlergebnis wie vor vier Jahren gefürchtet, das die Märkte in Unruhe versetzen könnte.

Der Yen kam am Mittwoch etwas von seinem Hoch bei 106 Dollar zurück. Zwar habe Japan Interventionen angekündigt, aber im Umfeld der US-Wahl sei dies recht unwahrscheinlich. Japans Finanzminister Tanigaki hatte jedoch angesichts der jüngsten Yen-Aufwertung die Entschlossenheit seines Landes zu Interventionen bekräftigt.

Die Feinunze Gold startet am Mittwoch mit 419,80 Dollar nach einem Fixing am Dienstagnachmittag in London bei 424,20 Dollar.

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