Devisen
Euro nähert sich Zweijahrestief

Der Euro-Kurs befindet sich weiter im Tiefflug – und könnte schon bald eine historische Marke erreichen. Auslöser für den jüngsten Kursrutsch war wohl die Aussage eines hochrangigen Managers der US-Notenbank Fed.
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Der Euro hat sich am Mittwoch weiter unter der Marke von 1,24 US-Dollar bewegt – und notierte nur 0,1 Prozent über dem tiefsten Stand von August 2012. Einige Reden von US-Notenbankern am Vortag hätten den Dollar gestützt, hieß es aus dem Handel.

Am Morgen kostete die Gemeinschaftswährung 1,2372 Dollar und damit etwas weniger als am Vortag. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Dienstag auf 1,2424 Dollar festgesetzt.

Der stellvertretende Fed-Chef Stanley Fischer hatte am Dienstag angedeutet, dass die aktuelle Zinsprognose bald geändert werden könnte. Diese stellt in Aussicht, dass die Zinsen noch für einen „beträchtlichen Zeitraum“ auf ihrem niedrigen Niveau verharren.

Die meisten Beobachter erwarten den ersten Zinsschritt der Fed für Mitte des kommenden Jahres. „Die Divergenz in der Geldpolitik hat sich nicht verändert, außerdem wird die US-Wirtschaft von niedrigeren Ölpreisen profitieren“, sagte Masakazu Sato, Währungsberater bei Gaitame Online. „Es gibt Raum für einen weiteren Anstieg des Dollars.“

Die nächsten Anhaltspunkte auf die weitere Zinspolitik der Fed könnte die aktuelle Lage auf dem US-Arbeitsmarkt liefern, zu dem die Regierung am Freitag ihren Monatsbericht vorlegt. In der Eurozone steht am Mittwoch zunächst die Veröffentlichung von Einkaufsmanagerindizes zum Dienstleistungssektor an, bevor die Anleger dann ihre Aufmerksamkeit vor allem auf die Ratssitzung der EZB am Donnerstag richten dürften.

Agentur
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Bloomberg / Nachrichtenagentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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