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Devisen: Euro pendelt weiter um 1,23 Dollar - Ruhe vor dem G7-Treffen

Der Kurs des Euro hat sich am Freitag trotz schwächer als erwartet ausgefallener US-Konjunkturdaten kaum verändert und pendelt weiter um die Marke von 1,23 Dollar. Experten rechnen erst durch das G7-Treffen am ersten Oktoberwochenende wieder mit stärkeren Veränderungen bei den wichtigsten Währungen. Die europäische Gemeinschaftswährung kostete am späten Nachmittag 1,2 282 Dollar und damit in etwa so viel wie am Donnerstag. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,2 309 (Donnerstag: 1,2 315) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8 124 (0,8 120) Euro.

dpa-afx FRANKFURT. Der Kurs des Euro hat sich am Freitag trotz schwächer als erwartet ausgefallener US-Konjunkturdaten kaum verändert und pendelt weiter um die Marke von 1,23 Dollar. Experten rechnen erst durch das G7-Treffen am ersten Oktoberwochenende wieder mit stärkeren Veränderungen bei den wichtigsten Währungen. Die europäische Gemeinschaftswährung kostete am späten Nachmittag 1,2 282 Dollar und damit in etwa so viel wie am Donnerstag. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,2 309 (Donnerstag: 1,2 315) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8 124 (0,8 120) Euro.

Infolge unerwartet schlechter US-Konjunkturdaten stieg der Euro am Freitagnachmittag zeitweise deutlich über 1,23 Dollar, gab die Gewinne aber wieder schnell ab. Die Hypovereinsbank (HVB) stuft die engen Handelsspannen der drei Hauptwährungen Dollar, Euro und Yen in der abgelaufenen Woche als "Ruhe vor dem Sturm" vor dem G7-Treffen am ersten Oktoberwochenende ein.

"Das G7-Treffen wird wie gewohnt den Trend der nächsten Monate definieren", sagte HVB-Experte Michael Rothmann. Das G7-Treffen vor einem Jahr, mit dem Ruf nach einem schwachen Dollar, war der Grundstein für den Euro-Höhenflug, der die europäische Gemeinschaftswährung Anfang des Jahres nahe an die Marke von 1,30 Dollar trieb. Rothmann geht davon aus, dass der Euro in der Woche vor und nach dem G7-Treffen gegenüber dem Dollar steigt, "allerdings nicht über die bisherigen Jahreshöchststände hinaus."

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,68 315 (0,68 375) britische Pfund , 136,17 (136,34) japanische Yen und 1,5 473 (1,5 477) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde in London am Nachmittag mit 407,85 (411,05) notiert.

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