Devisen
Euro profitiert von höherem Risikoappetit

Der Euro hat am Mittwoch erneut die Widerstandszone bei 1,4150 Dollar getestet. Angetrieben wurde er von höherer Risikoneigung der Anleger, da der Anstieg des Einkaufsmanager-Index für China als Signal für eine Erholung der Weltkonjunktur gewertet wurde.

FRANKFURT. Dazu kam der gestiegene Einzelhandels-Umsatz in Deutschland, durch den es wahrscheinlicher wird, dass die Europäische Zentralbank den Leitzins heute bei einem Prozent belässt. Für die USA erklärte Fed-Präsidentin Janet Yellen, es sei durchaus denkbar, dass der Benchmarksatz "für die nächsten Jahre" nahe Null bleiben werde. Am Nachmittag kostete der Euro mit 1,4145 Dollar 0,8 Prozent mehr als am Vortag.

Der japanische Yen geriet unter Druck. Anleger gingen Carry-Trades ein, bei denen sie die Niedrigzinswährung verkaufen und in Währungsräumen mit höheren Renditen anlegen. Dazu kam ein enttäuschender Tankan-Index zur Stimmung bei Industriekonzernen. Zum Euro fiel der Yen 1,2 Prozent auf 136,76 Yen.

Mehrere europäische Währungen wie ungarischer Forint, polnischer Zloty und schwedische Krone reagierten mit einem Anstieg auf überraschend gute Einkaufsmanager-Indizes für Juni. In Polen fiel der Wert so langsam wie zuletzt vor neun Monaten. In Schweden signalisierte der Index überraschend erstmals wieder Wachstum.

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