Devisen
Euro profitiert von Misere bei US-Hypotheken

Der Euro hat am Dienstag von Bedenken zur US-Konjunktur profitiert und gegenüber dem Greenback 0,6 Prozent auf 1,5582 Dollar gewonnen. Auf der US-Währung lasteten zum einen die schlechten Nachrichten vom größten US-Hypothekenfinanzierer Fannie Mae.

HB FRANKFURT. Dieser hatte im Zuge von Abschreibungen einen höheren Verlust als erwartet ausgewiesen und einen düsteren Ausblick für 2009 geliefert (siehe auch Anleihen). Zum anderen hatte Ben Bernanke, der Chef der US-Notenbank Fed, auf einer Rede an der Columbia Business School in New York Alarm geschlagen. Bernanke zufolge bedrohen die steigenden Hypotheken-Zahlungsausfälle und Zwangsversteigerungen die Gesamtwirtschaft. Investoren hätten noch immer eine US-Rezession vor Augen, sagte auch Devisenstratege Geoffrey Yu von UBS in London.

Der südafrikanische Rand verlor gegenüber dem Euro weitere 0,8 Prozent auf 11,8174 Euro. Die Währung vom Land am Kap der Guten Hoffnung geriet angesichts des gefallenen Maispreises unter Druck. Südafrika ist der größte Maisproduzent in Afrika. Zudem zehrten am Rand auch Spekulationen, wonach die steigende Inflation und der hohe Leitzins von 11,5 Prozent die Konjunktur belasten könnten. Der starke Anstieg des Investec Einkaufsmanagerindex für das Verarbeitende Gewerbe gab dem Rand nur kurzzeitig Auftrieb.

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