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Euro profitiert von moderatem EZB-Schritt

Die Zinsentscheidung der Europäischen Zentralbank (EZB) hat am Donnerstag dem Euro Auftrieb gegeben. Die EZB senkte den Leitzins um einen viertel Prozentpunkt auf 1,25 Prozent und damit geringer als erwartet. Volkswirte hatten mit einer Senkung von 0,5 Prozentpunkten gerechnet.

FRANKFURT. Zudem erklärte EZB-Präsident Jean-Claude Trichet, die wirtschaftlichen Aussichten der Region seien „weitgehend ausgeglichen“ und die Konjunkturpakete „sollten die Nachfrage ankurbeln“. Zum Dollar legte der Euro in der Spitze über zwei Cent zu und kratzte an der Marke von 1,35 Dollar. Am späten Nachmittag notierte er bei 1,3436 Dollar.

Ein überraschender Anstieg der Hauspreise in Großbritannien sorgte beim Pfund für Auftrieb. Die britische Währung stieg in der Spitze um 0,8 Prozent auf 90,85 Pence je Euro zu, büßte ihre Gewinne nach der EZB-Entscheidung jedoch größtenteils wieder ein. Zum Dollar rückte das Pfund Sterling auf 1,4696 Dollar vor.

Konjunkturdaten brachten auch dem australischen Dollar Rückenwind. Die Währung zog zum Euro um 0,8 Prozent an und gehörte damit zu den größten Tagesgewinnern. Neben einem überraschend hohen Handelsbilanzüberschuss beflügelte auch eine Zeitungsmeldung, wonach Ministerpräsident Kevin Rudd im nächsten Monat ein drittes Konjunkturpaket vorstellen wird.

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