Devisen
Euro rutscht zeitweise unter 1,56 Dollar

Der Euro hat am Dienstag etwas gegenüber dem US-Dollar nachgegeben. Die Kursverluste beruhten auf Spekulationen, die amerikanische Notenbank werde bei ihrer Zinsentscheidung am Mittwoch ein Ende des Zinssenkungszyklus signalisieren.

FRANKFURT. Dies würde den Greenback für Investoren wieder attraktiver machen. Zunächst dürfte die Federal Reserve ihren Leitsatz jedoch noch um weitere 25 Basispunkte herabsetzen, erwarten Volkswirte. Der Euro rutschte unter die Marke von 1,56 US-Dollar, am Nachmittag notierte er bei 1,5592 US-Dollar.

Das britische Pfund gab zu Euro und Dollar nach. Druck brachten erneut schwache Daten vom britischen Eigenheimmarkt. Nach Angaben der Bank of England haben die Geschäftsbanken im März so wenig Hypothekenkredite vergeben wie seit mindestens neun Jahren nicht mehr. Dies steigerte die Aussicht, dass die Notenbank den Leitzins weiter senken wird, um die Konjunktur zu stützen. Zum Euro fiel das Pfund 0,4 Prozent auf 78,97 Pence. Zum US-Dollar ging es 0,8 Prozent bergab auf 1,9747.

Die Hochzinswährungen Neuseeland-Dollar und Australischer Dollar gaben gegenüber allen wichtigen Weltwährungen nach. Konjunkturindikatoren beider Länder ließen befürchten, dass eine Delle der Weltkonjunktur das Wachstum in der Region dämpft.

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