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Euro setzt Rekordkurs fort

Der Euro hat den dritten Tag in Folge ein Rekordhoch zum Dollar markiert. Bis zum Nachmittag kostete er in der Spitze 1,5151 Dollar. Der Greenback geriet unter Druck, da die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA vergangene Woche erneut anstieg. Zudem enttäuschte das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts im vierten Quartal.

HB FRANKFURT. Das alles erhöht die Aussichten, dass die US-Notenbank in den kommenden Monaten die Zinszügel weiter lockert. Einige Händler halten die Rekordjagd des Euro für übertrieben. Technische Analysten von Barclays Capital wiesen darauf hin, dass nach dem jüngsten Kursausbruch eine Konsolidierung wahrscheinlich sei. Hans-Günther Redecker, Leiter Währungshandel bei BNP Paribas in London, sieht das aktuelle Euro-Hoch als langfristige Gelegenheit, die Gemeinschaftswährung zu verkaufen.

Der polnische Zloty kletterte bei 3,5154 Zloty auf ein Sechsjahres-Hoch zum Euro. Die Zentralbank in Warschau hatte am Mittwoch parallel zu einer Leitzinsanhebung ihre Inflationsprognose erhöht, so dass Händler ihre weiteren Zinserwartungen nach oben korrigierten. Auf Monatssicht steuert der Zloty auf ein Plus von 2,5 Prozent zu und ist damit nach der tschechischen Krone die europäische Schwellenland-Währung mit dem höchsten Kursgewinn.

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