Devisen
Euro sinkt gegenüber dem Dollar

Nach dem leichten Kursgewinn vom Montag hat der Euro am Dienstag gegenüber dem US-Dollar nachgegeben. Dieser erhielt Schub von Äußerungen des US-Notenbankpräsidenten Ben Bernanke, der weitere Finanzmittel für Investmentbanken in Aussicht stellte.

HB FRANKFURT. Keine merkliche Reaktion lösten dagegen die schlechter als erwartet ausgefallenen Daten zu den US-Hausverkäufen im Juni aus. Mit 1,5668 Dollar kostete ein Euro 0,4 Prozent weniger als am Vortag.

Ein Plus von 0,2 Prozent auf 6,8510 Yuan je Dollar verzeichnete in der Spitze der chinesische Yuan. Damit bewegt er sich zum Dollar nahe des höchsten Niveaus seit dem Ende der Dollarbindung der chinesischen Währung im Juli 2005. Vertreter der Gruppe der Acht hatten auf dem G8-Gipfel erklärt, Währungen von Ländern mit hohen und zunehmenden Leistungsbilanzüberschüssen müssten aufwerten. Ohne dass China genannt wurde, bezogen Händler die Äußerung auf das asiatische Land. Etwas leichter notierte das britische Pfund bei 79,55 Pence je Euro. Die britischen Handelskammern sehen „ernsthafte Risiken“, dass die Volkswirtschaft des Landes in eine Rezession abgleitet. Außerdem warnte der Hausbaukonzern Persimmon, die geringere Verfügbarkeit von Hypotheken begrenze seine Umsatzmöglichkeiten.

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