Devisen + Rohstoffe
Devisen: Euro sinkt leicht - 'Aufwärtstrend aber ungebrochen'

Der Kurs des Euro ist am Mittwoch im späten Handel in New York leicht gesunken. Er wurde mit 1,2 696 Dollar notiert. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,2 792 (Dienstag: 1,2 784) Dollar festgesetzt.

dpa-afx NEW YORK. Der Kurs des Euro ist am Mittwoch im späten Handel in New York leicht gesunken. Er wurde mit 1,2 696 Dollar notiert. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,2 792 (Dienstag: 1,2 784) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7 817 (0,7 822) Euro.

Positiv ausgefallene Konjunkturdaten aus den USA hätten den Dollar kurzzeitig gestützt, sagte Stefan Klomfass, Devisenexperte von Helabatrust. Der Aufwärtstrend des Euro sei jedoch ungebrochen. Die Stimmung am Markt sei gegen den Dollar gerichtet. Der Euro schaffe es aber zurzeit nicht, die Marke von 1,28 Dollar nachhaltig zu überschreiten.

Insbesondere nach den US-Präsidentschaftswahlen in USA am 2. November dürfte sich laut Klomfass der Abwärtsdruck für den Dollar verstärken. Die Regierung habe bei neuen schwachen Konjunkturdaten aufgrund des hohen Haushaltsdefizites kaum noch Möglichkeiten, haushaltspolitische Anreize zu setzen. Es macht laut Klomfass für den Devisenmarkt jedoch kaum einen Unterschied, wer Präsident in den USA wird, da beide Kandidaten wirtschaftspolitisch nicht weit auseinander lägen.

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