Devisen
Euro steigt erstmals über 1,55 Dollar

Der Euro hat in seiner Rally zum Dollar eine weitere Marke genommen. Erstmals wurden am Devisenmarkt mehr als 1,55 Dollar für die Gemeinschaftswährung gezahlt. Zur Erinnerung: Anfang November war der Euro über 1,45 geklettert, am 26. Februar über 1,50 Dollar.

FRANKFURT. Zum neuen Rekordhoch verhalfen dem Euro weitere Bedenken zur US-Konjunktur. Die angekündigte Liquiditätsspritze der US-Notenbank zeige, wie problematisch die Lage sei, warnte die Royal Bank of Scotland. Anleger sollten sich hüten, die Maßnahme als Vorbote einer Besserung zu sehen und sich stattdessen auf einen weiteren Kursverfall des Dollar einrichten.

Am Zinsterminmarkt spekulieren Händler, dass die US-Notenbank den Leitzins um weitere 75 Basispunkte auf 2,25 Prozent senken wird. Damit würde der Zinsvorsprung des Euroraumes auf 1,75 Prozentpunkte steigen, wenn die EZB ihren Leitzins beibehält.

Die norwegische Krone erreichte den höchsten Stand zum Dollar seit 28 Jahren. Der Greenback war zeitweise für 5,088 Kronen zu haben. Volkswirten zufolge dürfte die Zentralbank in Oslo bei ihrer heutigen Zinsentscheidung signalisieren, dass sie die Geldpolitik im Jahresverlauf weiter straffen wird. Im fünftgrößten Ölexportstaat der Welt treiben die Öleinnahmen die Inflation. Vorerst dürfte der Leitzins von 5,25 Prozent aber beibehalten werden.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%