Devisen
Euro steigt knapp unter 1,38 US-Dollar

Die europäische Gemeinschaftswährung profitiert von robusten Konjunkturdaten und erhält zum Wochenstart Kursauftrieb. Experten beobachten klare Wachstumssignale für den Währungsraum.
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FrankfurtDer Euro hat am Montag Kursauftrieb durch robuste Konjunkturdaten erhalten und ist bis knapp unter die Marke von 1,38 US-Dollar gestiegen. Am Nachmittag ist die Gemeinschaftswährung aber nach guten US-Konjunkturdaten wieder etwas vom Tageshoch bei 1,3798 Dollar zurückgefallen. Zuletzt stand sie bei 1,3782 Dollar. Gegen Mittag hatte die Europäische Zentralbank (EZB) den Referenzkurs auf 1,3776 (Freitag: 1,3727) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7259 (0,7285) Euro.

In der Eurozone hatte sich die Stimmung der Einkaufsmanager im Dezember überraschend stark aufgehellt. Das habe für Kauflaune beim Euro gesorgt, sagten Händler. Vor allem die deutsche Wirtschaft kommt stärker in Schwung. Nach Einschätzung der Bundesbank wird die Konjunkturlokomotive der Eurozone im Winter an Fahrt gewinnen. Außerdem soll auch die Konjunktur im Währungsraum wieder zunehmend Tritt fassen, hieß es im Monatsbericht der Bundesbank.

„Der Euroraum bleibt in der Spur“, kommentierte Experte Christian Melzer von der Dekabank die Stimmungsdaten. Er sieht ein klares Wachstumssignal für den Währungsraum. Am Nachmittag bremsten allerdings Konjunkturdaten aus den USA den Kursanstieg der Gemeinschaftswährung. Unter anderem stieg die Industrieproduktion im November so stark wie seit einem Jahr nicht mehr. In den US-Unternehmen war die Produktivität im Herbst so hoch wie seit fast vier Jahren nicht mehr.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,84385 (0,84370) britische Pfund, 141,87 (141,93) japanische Yen und 1,2212 (1,2226) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde am Nachmittag in London mit 1234,75 (1232,00) Dollar gefixt. Ein Kilogramm Gold kostete 28 250,00 (28 190,00) Euro.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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