Devisen
Euro steigt mit dem Ölpreis

Ein leichter Anstieg beim Ölpreis hat am Mittwoch dem Euro Schub gegenüber dem Dollar verschafft. Rohöl hatte sich verteuert, nachdem der Iran eigenen Angaben zufolge eine Langstreckenrakete testete, die auch Israel treffen könnte.

FRANKFURT. Der Raketentest „hat den Dollar über den Ölpreis geschwächt“, erklärte Devisenstratege Hans-Günter Redeker von BNP Paribas. Am Nachmittag wurden für einen Euro 1,5727 Dollar gezahlt.

Das britische Pfund verlor in der Spitze 0,2 Prozent, notierte am Nachmittag jedoch wenig verändert bei 79,55 Pence je Euro. Die britische Währung litt unter einem Rückgang des Verbrauchervertrauens auf der Insel. Einer Umfrage der Nationwide Building Society zufolge sind die Verbraucher so pessimistisch wie seit mindestens vier Jahren nicht mehr. Für die heute anstehende Zinsentscheidung der Bank of England erwarten Ökonomen denn auch einen unveränderten Leitzins.

Deutlich zulegen konnte hingegen Südkoreas Won. Marktteilnehmer spekulieren, dass die Regierung des Landes am Devisenmarkt interveniert hat, um den Won zu stützen und die Inflation einzudämmen. Seit vor zwei Tagen der für die Währung zuständige Vizefinanzminister entlassen wurde, ist der Won im Höhenflug. Am Mittwoch notierte er bei 1004,90 Won je Dollar.

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