Devisen
Euro stemmt sich gegen Negativtrend

Der Euro hat am Donnerstag den jüngsten Abwärtstrend zum Dollar stoppen können. Zunächst war die europäische Gemeinschaftswährung unter Druck geraten, da sich die Anzeichen für eine konjunkturelle Abkühlung in Europa mehrten.

HB FRANKFURT. Als am Nachmittag jedoch in den USA die Zahl zu den Verkäufen von Häusern aus Bestand niedriger ausfiel als erwartet, kletterte der Euro leicht ins Plus auf 1,5705 Dollar.

Auch zum britischen Pfund konnte der Euro nach den Verlusten der beiden vergangenen Handelstage wieder Boden gut machen. Druck auf das Pfund brachten Daten, die für die Insel einen Einbruch des Einzelhandelsumsatzes im Juni attestierten. Damit setzt das Paar Euro-Pfund seinen seit April andauernden Seitwärtstrend um die Marke von 79,50 Pence je Euro fort.

Einer der größten Gewinner war gestern der brasilianische Real. Nachdem die Zentralbank des südamerikanischen Landes den Leitzins zur Bekämpfung der Inflation unerwartet deutlich von 12,25 auf 13 Prozent anhob, kletterte die Währung zum Dollar auf ein Neunjahres-Hoch von 1,5732 Real. Der Neuseeland-Dollar setzte seinen Abwärtstrend fort, nachdem die dortige Notenbank wie erwartet ihren Benchmarksatz senkte und eine weitere Lockerung der Geldpolitik in Aussicht stellte.

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