Devisen
Euro steuert auf Marke von 1,26 Dollar zu

Die Aussicht auf eine baldige Geldspritze der US-Notenbank hat den Euro am Donnerstag deutlich gestützt. Die Gemeinschaftswährung kostete 1,2579 Dollar, nachdem sie am Vortag bei rund 1,2450 Dollar notiert hatte.
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FrankfurtDer Euro hat am Donnerstag seine Vortagesgewinne ausgeweitet und sich in Richtung der Marke von 1,26 US-Dollar bewegt. Die europäische Gemeinschaftswährung wurde zuletzt mit 1,2579 Dollar gehandelt. Am frühen Mittwochabend hatte der Euro noch deutlich unter der Marke von 1,25 Dollar notiert. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am frühen Nachmittag auf 1,2552 (Mittwoch: 1,2448) Dollar festgesetzt.

Die US-Notenbank hatte in ihrem am Mittwochabend veröffentlichten Protokoll zur jüngsten Sitzung eine erneute Stützung der Konjunktur signalisiert. Die zusätzlich mögliche Dollarliquidität könnte dann den Dollar zum Euro belasten. „Die Aussagen der US-Notenbank waren allerdings nur der Auslöser für die erneuten Kursgewinne für den Euro“, sagte Marc Burgheim, Leiter des Devisenhandels bei der BayernLB. Schließlich habe die US-Notenbank keine grundsätzlich neuen Aussagen gemacht.

„Gestützt wird der Euro weiter durch die erwarteten Anleihekäufe der EZB“, sagte Burgheim. Zudem seien die Politiker in der Eurokrise zuletzt geschlossener aufgetreten. Die Anleger würden daher Spekulationen gegen den Euro zurückfahren. Dieser Trend könnte laut Burgheim bis zur nächsten Sitzung der EZB am 6. September anhalten, von der man sich Aufschluss über das Vorgehen der Notenbank erhofft. Der Euro könnte bis dahin bis auf 1,27 Dollar steigen. „Konjunkturdaten interessieren in diesem Umfeld niemanden“, sagte Burgheim.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,79110 (0,78785) britische Pfund, 98,68 (98,65) japanische Yen und 1,2010 (1,2009) Schweizer Franken fest. In London wurde der Preis für die Feinunze Gold am Nachmittag mit 1665,25 (Vortag: 1642,00) Dollar gefixt. Ein Kilogramm Gold kostete 41 880,00 (41 610,00) Euro.

Kommentare zu " Devisen: Euro steuert auf Marke von 1,26 Dollar zu"

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  • Leider kommt die erhoffte Geldspritze der FED nicht.
    Der Euro geht also wieder dahin, wo er hingehört - in den Keller.
    Eine Währung die sich nur noch auf Milliarden ungedeckter Schulden stützt kann keine Stärke erzeugen.

  • Die US Notenbank wird höchtwahrscheinlich offiziell nochmal mehr Fiat Money in die Welt pumpen als sie es hintenrum ja eh schon in vielfacher Billionenhöhe macht...
    Die EZB wird folgen ....
    Der große Knall wird dann umso lauter....
    Dann wachen die schlafenden Schafe auf - wenn es zu spät ist...

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