Devisen
Euro steuert Richtung 1,60 Dollar

Angesichts neuer Befürchtungen zur US-Konjunktur hat der Euro am Montag weitere Kursrekorde aufgestellt. Nachdem die US-Notenbank den Diskontsatz herabsetzte, legte der Euro innerhalb weniger Stunden mehr als zwei US-Cent zu und erreichte kurzzeitig mehr als 1,59 Dollar.

HB FRANKFURT. Nach Ansicht der Deutschen Bank steht der Dollar vor einer tiefen Vertrauenskrise. Die Märkte befänden sich in einem Teufelskreis, sagte Devisenstratege Koji Fukaya.

Zum Schweizer Franken fiel der Greenback mehr als drei Prozent auf das neue Rekordtief von 96,30 US-Cent. Der Franken hatte am Freitag die Wechselkurs-Parität erreicht. Zum Yen rutschte die US-Währung auf das neue Zwölfjahrestief von 95,77 Yen.

Yen und Franken erholen sich von den Mittelabflüssen der vergangenen Jahre. Anleger hatten das niedrige Zinsniveau der Länder für Kredite genutzt, mit denen sie in höher verzinsliche Währungen wie Dollar und Pfund Sterling investierten. Solche Carry Trades wurden durch die jüngste Zinsentwicklung sowie die Turbulenzen am Finanzmarkt immer unattraktiver und werden zunehmend aufgelöst.

Das Pfund fiel angesichts dessen auf ein Dreijahres-Tief zum Yen und zum Euro auf das Rekordtief von 77,57 Pence. Die Bank of England warnte, die britische Konjunkturlage drohe schwierig zu bleiben.

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