Devisen Euro stürzt unter 1,06 Dollar

Ein neuer Tiefpunkt: Der Euro stürzt am Mittwochmorgen unter die Marke von 1,06 Dollar. Allein seit Ende Februar hat der Euro sieben US-Cent verloren – nicht nur wegen der extrem lockeren Geldpolitik der EZB.
Update: 11.03.2015 - 11:04 Uhr 24 Kommentare

Schwacher Euro mit Nebenwirkungen

FrankfurtDer Sturzflug des Euro setzt sich ungebremst fort: Die Gemeinschaftswährung verliert am Mittwoch rund einen US-Cent bis auf 1,0593 Dollar und markierte damit erneut ein Zwölf-Jahres-Tief. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Dienstag auf 1,0738 Dollar festgelegt.

Allein seit Ende Februar hat der Euro sieben US-Cent eingebüßt. Fachleute führen die Verluste nicht nur auf die extrem lockere Geldpolitik der EZB zurück. Die Devisenexperten der Commerzbank erklären damit lediglich ein Drittel der jüngsten Verluste.

Starker Druck kommt nämlich auch aus den USA: An den Finanzmärkten setzt sich zunehmend die Ansicht durch, dass die US-Notenbank Kurs hält und bald mit Zinsanhebungen beginnt. Der Dollar profitiert davon immer mehr.

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24 Kommentare zu "Devisen: Euro stürzt unter 1,06 Dollar"

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  • Jeder Manager, der einem Unternehmen vorsteht, dass einen solchen Kursverlauf hinlegt, hätte Angst um seinen Job. Aber Draghi hat nichts zu fürchten. Die die ihn überwachen sollten, sitzen mit ihm im gleichen Boot. Deshalb erfolgt weiterhin die Umverteilungen von Unten nach Oben. "Pegida" ist in der Tat eine bereits weichgespülte Form des Protestes. Das hat nichts mehr mit Kommunismus, Sozialismus oder Kapitalismus zu tun. Das ist einfach kriminell, was sich derzeit abspielt.

  • "Ein Glück für Sie, daß Sie keine EURO`s ansparen konnten."

    Soll ich mich jetzt durch so einen stumpfen Vorwurf "getroffen" fühlen? LOL Ich glaube aus dem Alter sind so doch bestiimmt schon raus...

  • Na, wenn schon, bei 25 oder 50 US-Cent ist`s auch schon schlimm genug. Ein Glück für Sie, daß Sie keine EURO`s ansparen konnten.

  • Na, wenn schon, bei 25 oder 50 US-Cent ist`s auch schon schlimm genug. Ein Glück für Sie, daß Sie keine EURO`s ansparen konnten.

  • "Wie hätten wir es denn gern."

    Die Anpassungsgeschwindigkeit und die Schwankungsbreite sind das Problem. Der Euro ist nicht mehr stabil - so kann man auf Dauer nicht vernünftig wirtschaften - jedenfalls nicht in dieser Währung. Glaubwürdige Preise bekommt man so nicht hin.

  • Fällt der Dollar, nicht gut. Fällt der Euro, auch nicht gut. Wie hätten wir es denn gern.

  • "Nachdenken"

    Stimmt, könnte helfen! Jemand, der den Euro in 106 Tagen bei 0 USD sieht, nehmen alle bestimmt total ernst ;)

  • Tja, Eddie, wer ist denn die ganzen Verbindlichkeiten eingegangen? Sie etwa? Ich auch nicht. Höhere Mächte? Viel Spaß beim Nachdenken.

  • "Der Sturzflug des Euro setzt sich ungebremst fort:"

    Na, ob Draghi nicht doch ein bisschen zu viel des Guten mit seiner Herunterrederei getan hat? Draghi müsste im Moment sogar bei unter 0.75 tatenlos zusehen - er darf nämlich keine Wechselkurspolitik machen;)

  • "Man braucht kein Verschwörungstheoretiker zu sein"

    Stimmt. Demenz wäre eine andere Erklärung, warum man so etwas glauben könnte.

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