Devisen
Euro testet die Marke von 1,41 US-Dollar

Der Euro hat am Mittwoch deutlich zugelegt und gegenüber dem Dollar zeitweise die Marke von 1,41 getestet. Auch zum Yen zog Europas Gemeinschaftswährung kräftig an. Basis der Bewegung waren Hoffnungen auf eine Erholung der Weltkonjunktur.

FRANKFURT. Damit war der Dollar als ausgeprägt liquide Währung weniger gefragt. Auch der Yen, als Währung des von Auslandskrediten weniger abhängigen Japan, wurde weniger als sicherer Hafen für die Geldanlage genutzt. Am Nachmittag wurden für den Euro 1,4086 Dollar oder 132,16 Yen gezahlt.

Andere bedeutende Weltwährungen holten ebenfalls im Vergleich zum Dollar auf. Das Pfund Sterling stieg 0,8 Prozent auf 1,6443 Dollar. Arbeitsmarktdaten für Großbritannien hatten für Juni zwar die höchste Arbeitslosenquote seit zwölf Jahren aufgezeigt. Die Zahl der neu gemeldeten Arbeitslosen lag allerdings auf dem niedrigsten Stand seit einem Jahr.

Angesichts kräftig steigender Rohstoffpreise gewannen auch die Währungen wichtiger Bergbaunationen an Wert. Der australische Dollar markierte ein Zwei-Wochen-Hoch zum US-Dollar. Der Südafrikanische Rand erholte sich nach einem Sieben-Wochen-Tief zum Dollar. Händler verwiesen in diesem Fall auch auf die Nachricht, dass ein Streik beim Bau von Stadien für die Fußballweltmeisterschaft beendet worden ist.

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